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gewesen sein, denn bereits am 2. December 1795 wurde ihm von seiner Ehefrau MariaKohl sein ältester Sohn Friedrich Wilhelm, der spätere Kapferstecher geboren, lautTaufbuch der Luisenstädt. Kirche zu Berlin, während Johann Heinrich, der Vater, ausweislichder Arneburger Kirchenacten selbst erst 1750 geboren ist, also unmöglich 1796 nach 35 Jahrenbereits einen Enkel gehabt haben kann. Nach anderer, mündlicher Ueberlieferung des Kupfer-stechers Friedrich Wilhelm an den Baurat Franz seien die Väter rechte Vettern gewesen,Georg Christian also der Bruder des älteren Johann Heinrich des Apothekers zu Stendal,Dem widerspricht Folgendes: Zunächst müßte Georg Christian ein Sohn Johann Zacharias'in Arneburg sein, aber im Arneburger Kirchenbuch ist trotz genauster Nachforschung Nichtsdarüber zu finden, auch wäre es wunderbar, daß dieser eine Sohn Johann Zacharias' alleinnicht den Beinamen Johann führte, während sämmtliche 11 übrigen kircheulmchlich nachweis-baren Söhne (cf. Stammtafel, paZ, 11 und 12) diese Beinamen führen. Sein verwandtschaftlichesVerhältniß muß also späterer Forschung vorbehalten bleiben.
Kinder:
1. Friedrich Wilhelm geb. 2. Dezember 1795 in Berlin (Luisenstädt. Ge-meinde) getauft 11. Dezbr. 1795 ebenda. Paten waren: 1) Herr KaufmannKohl. 2) Herr Geh.-Secretär Scholtze. 3) Frau Schmidt. 4) Frau Kitzing,Er heiratete Frl. Therese Bethge aus Landeck in Schlesien gebürtig, welchebei ihrer Verheiratung als Tochter des Hotelbesitzers Bethge in Tharandt auf-geführt wird. Friedrich Wilhelm wurde Kupferstecher und lebte als solcher bis1864 in Berlin in der Tempelherrenstraße. Sein bedeutendstes Werk war dieRadierung des Doms zu Meißen 1824, ferner die Amazonengrnppe von Kiß1852, ferner 2 Blatt für das Kupferwerk über Schloß Babelsberg. (Seubert,Allg. Künstlerlexikon Bl. 3, nach Naglers Künstlerlexikon erschien das Blatt derDom in Meißen 1823—26. Daneben schuf er viele architectonische Zeichnungen,u. A. die Acropolis von Athen in agn-r tluta 1840 3^/./ Ig. 20" hoch. Am28. Oct. 1864 zog er auf Veranlassung seines Schwiegervaters nach Meißenund starb dort geistesschwach am 28. April 1879, 83 Jahre alt, kinderlos, dochhatte er eine Pflegetochter Anna Christiane spätere Frau vr. Wächter,
2. Carl Wilhelm geb. 5. October 1804 zu Berlin (Luisenstädt. Gemeinde)get. 18. Octobr. 1804 ebenda. Paten waren: 1) Herr Kitzing, Brauer. 2) HerrQuentzel, Bäckernleister. 3) Herr Kohl, Kaufmann. 4) Frau Hoffmann. 5) Frl.Schmidt. Er wurde Kaufmann und übernahm das väterliche Geschäft, begründetemit Herrn Otto Stümer die Firma Schmechten ck Stümer in der Lindenstraße,trat aber später aus dieser aus und gründete allein die Groß-Destillation C. W.Schmechten in der Wallstraße 25. Er heiratete in erster Ehe Frl. EliseA uguste Pus ch aus Tempelhof, wurde vermutlich von ihr geschieden, da sieam 7. Februar 1857 nach Tiefenthal in Westpreußen verzog, und Carl Wilhelmin zweiter Ehe Frl. Antonie Luise Hallich zu Berlin heiratete, nachAngabe von deren Sckwester ungefähr 1852, jedenfalls vor 1854. Er selbststarb am 20. Juni 1870 in der Wallstraße 25 an Gehirnschlag 65 Jahre7 Atonale 15 Tage alt und wurde auf dem St. Petrikirchhose im KirchengitterAbth. 2, Reihe 1 No. 35 beerdigt. Er hinterließ die Frau ohne Kinder.Erstere starb bald nach ihm am 11. September 1371.
Anlage II.
Gleichfalls nicht nachweisbar war mir bisher der Zusammenhang der ArneburgerSchmechtens mit der nachfolgend aufgeführten Wcndemarker Linie. Ich besitze darüberfolgende Nachrichten: