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Geschichte der Familie Schwechten aus Arneburg von 1680 - 1895
Entstehung
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IV. Die StrndAlrn Lillir Aahmm Wkinnichs.

f v. I o h a n n Heinrich, vgl. 16, Seite 12, geb. 5. September 1759 in Arnebnrg. AmS.September 1759 hat Herr Zacharias Schmechten sein Söhnlein taufen lassen:Johann Heinrich, verzeichnet lakonisch das Arneburger Kirchenbuch. Paten waren.-1) Herr Pastor Hermes, Arneburg. 2) Herr Gelpke. 3) Frau Pastor Mön-nichin. Er wurde vermutlich zunächst Militärarzt, wenigstens findet sich 178Sals Pate Friedrich Heinrich Christian Schmechtens, des Sohnes Johann Friedrichs,ein Esquadronchirurg Schmechten in Berlin und 1792 bei Johann ChristianFriedrich, dem zweiten Sohne Johann Zacharias Schmechtens aus seiner zweiten Eheals Patin Frau Regimentsfelvscheererin Schmechten, beide ohne Vornamen. Nach-forschungen in der Medizinalabteilung des Kriegsministeriums haben bisher zukeinem Ergebnis geführt. Nicht selten erhielten die Regimentsfeldscheere späterApotheken verliehen, so auch der Vorgänger Johann Heinrich Schmechtens in derLöwen-Apotheke zu Stendal, Herr Adolf Wesling, bisher Regimentsseloscheer desPrinz Leopoldschen Regiments am 11. März 1739 lcs. Götze, Geschichte der StadtStendal). Als Besitzer dieser Löwenapotheke wird Johann Heinrich 1300 geführtund bis 1819 dessen Witwe. (Götze, Seite 284.) Er heiratete Fräulein Jo-hanna Dorothea Charlotte Lucius wahrscheinlich schon vor seinerStcndaler Zeit, da die Urkunde darüber in dem Kirchenbuche der Marienkirchezu Stendal nicht vorhanden ist. Johann Heinrich starb als Besitzer der Löwen-apotheke zu Stendal am 8. März 1806 an der Schwindsucht im Alter von4S Jahren, (richtiger 46 Jahren 6 Monaten 3 Tagen.) Smie Wittive starb 1846außerhalb Stendals.

Kinder:

1. Johann Heinrich geb. 19. Juli 1801 zu Stendal, get. in der Marienkirche.Paten: Herr Johann Heinrich Mandenberg, Apotheker zu Seehausen. 2) HerrGeorg Christian Schmechten, Kaufmann zu Berlin. 3) Frau Kaufmann Luciusgeb. Lauen zu Salzwedel. Er studierte Jura und heiratete als Landgerichtsratam 11. September 1840 in Cöln Frl. Justine Pauline Her statt geb.zu Cöln am 22. August 1813, mit der er sich am 27. Juli desselben Jahresverlobt hatte. Dieselbe starb, 82 Jahre alt, am 9. September 1895, Morgens^/z9 Uhr an Herzlähmung und liegt neben ihrem Sohne Otto auf dem Kirchhofein Schöneberg bei Berlin begraben. Johann Heinrich starb am 7. Juni 1845zu Honnef a. Rhein an der Schwindsucht.

Kinder:

k. Franz Heinrich geb. 12. August 1841 zu Cöln a. Rh. Er besuchte dasGymnasium in Cöln, studierte Baufach in Berlin, arbeitete unter Raschdorff,Bötticher, Stüler und M. Gropius in Berlin, erwarb den Schinkelpreis undunternahm 1869—70 eine Studienreise nach Italien. Er wurde Regierungs-baumeister 1869 und zum Königl. Baurat 1888 ernannt, Mitglied der Aca-demie der Künste und des Bauwesens zu Berlin 1885 und Senatsmitglied1888. Er baute den Anhalter Bahnhof zu Berlin 1871 bis 1878, dieKriegsacademie, die Philharmonie und das Jndustriegebäude in der Beuth-straße zu Berlin, die Kreispaläste für Teltow und Niederbarnim in Berlin,zu Witzenhausen, Rathenow und Nauen; im alten Ziegelsteinformat der Väterdie Simeonskirche in Berlin, vorwiegend in Hausteinen die Apostel-Paulus-kirche in Schöneberg bei Berlin 1894, im romanischen Styl die KaiserWilhelm-Gedächtnißkirche zu Berlin 1896 und den ihr gegenüberliegendenPalast, das sogenannte „romanische Haus"; für die Kaiser Wilhelm-Gedächtnis-kirche erhielt er bei der Eröffnung am 1. Septbr. 1895 den Krouenorden