ausmachend, ist die Zahl derjenigen, deren Namen von Oertlichkeiten herrühren. — Als dieFamiliennamen seit dem 13. Jahrhundert Bedürfnis wurden, da legte man den Einzelnensolche Namen bei, und zwar wird dies meist durch Andre geschehen sein. Ilm das Wie derNamengebung machte man sich wenig Sorge; man begnügte sich den einen Hans oder Petervom andern unterscheiden zu können und griff dabei nach dem Nächstliegenden; daher dieüberaus große Zahl von Ortsnamen, welche noch heute in dieser Landschaft (der Altmark)auffallend groß, wenn auch bei der jetzt stärkeren Mischung der Bevölkerung nicht mehr sogroß ist als vor 400 Jahren. (Götze).
Auf diesen oben genannten Gütern Groß- und Klein-Schwechten wohnte ein rittermäßigesGeschlecht „derer von Schmechten", welches sich nach einem der beiden genannten Dörfernannte, und von welchem zuerst Ritter Henning, Herrn Konrnd v. Schmechtens Sohn 1305 alsbegütert zwischen Biese und Ohre erscheint. (S. W. Wohlbrück, Geschichte der Altmark bis zumErlöschen der Markgrafen aus Ballenstädtschein Hause, herausgegeben von Frhrn. v. Ledebur.Berlin 1855). Auch bei Riedel codex ckipl. Li-mulsickiAs. X. V. finden sich mehrere Rittervon Schmechten von 1255—1495. Nach Grnndmann (Uckermärkische Adelshistorie) findensich 1375 Henning v. Schmechten im Dorfe Strahl und Achim zu Papendorf in der Ucker-mark. Catharina v. Schmechten war 1381 Priorissa im Jnngfrauenkloster zu Prenzlau.Von 1500 an verschwindet dieses rittermäßige Geschlecht und ist als völlig ausgestorbenanzusehen.
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tritt zuerst in Stendal auf und wird in Urkunden der Stadt Stendal als Bürger-, Einwohner-und Rats-Familie (Gerhard) 1336 bei Riedel codex d!pl. 3. Registerband Seite 266 er-wähnt. 1346 saßen Hennecke Schmechten Schuster und Heinrich Schmechten Bäcker imRate zu Stendal als Vertreter der Innungen.
Bei Riedel codex dipl. X. XV. Seite 124 findet sich folgende Urkunde: Rat, Gewerkeund gemeine Bürger zu Stendal compromittiren wegen der Entscheidung ihrer Streitigkeitenunter einander auf die Entscheidung eines von ihnen erwählten Ausschusses nur 13. Novbr.1345. unterschrieben ist die Urkunde .... van der gherwcr vnde der Schomeker weghenMatthias Miltarde vnde Henneke Suechten .... van der becker weghen HeyneSwechten vnd Hans Ghnssevelt. Stendal. Ratsarchiv Nr. 85; ferner: Der Rat der StadtStendal erteilt den Kürschnern und Schneidern ein Jnnungsprivilegium am 23. Febr. 1346.
.... Tho enenie orkunde vnde betughingge aller besser dincghe de hir vor bescreuenstau, so is unser stad ingheseghel ghehanggen an dessen bref in deme iare, dou ratmanweren Henninck borslal, Jongge, Pouwel vedder, Hans budelmeker, Thideke cruse, alartdduberkow, Heyne vrouden, Lcmme noye, He n neke s ue ch te n, Thideke mersau, Hennekenyehof, Heyne swechten. Riedel cod. dipl. M 16 pZ. 333. Ebenfalls im Rate zuStendal finden sich 1350 Friedrich, 1351 Heino und Clans, 1365 Hans, 1405Otto Schmechten. Am 6. Novbr. 1405 bestätigt das Kapitell des Nikolaistiftes zuStendal die von Otto Schmechten in der Peterskirche vorgenommene Stiftung eines neuenAltars. 1428 ist Johann Lüder Schmechten Prior, 1436 Probst des KlostersSt. Spiriti im Perver vor Salzwedel.
1470—1479 waren Hans und Heinrich Schmechten Natmänner in Stendal. Letztererspielt eine Nolle in dem Conflict, d'er 1457 zwischen Stendal und Lübeck dadurch entstandenwar, daß der Rat von Stendal dem Lübecker Bürger Werner Rese eine Partie dellermnndscheLaken „als verbotnes Gut nach Ausweisung des Necesses der deutschen Hanse" mit Beschlag