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dessen am 13. August 1878 erfolgten Tode wurde er Besitzer des Ge-schäftes und des Mühleugutes, bis er es im Frühjahr 1887 verkaufteund nach B erlin verzog, um seineu beiden dort verheirateten Kindern nahezu sein. — Bei seinem Wegzuge wurde er am 22 März 1887 zumEhrenbürger von Alt-Rnppin ernannt, nachdem er vorher Jahre langStadtverordnctenvorstehcr von Alt-Rnppin und Kreistagsmitglied desKreises Ruppin gewesen war. — Er starb am 26. August 1893zu Berlin ibvV., in der Thurmstraße 72 und wurde am 29. Augustauf dem Familienkirchhofe zu Neu-Mühle bei Alt-Rnppin an der Seiteseiner Mutter begraben.
Kinder i
am Carl Hermann Rudolf Ernst geb. 25. Novbr. 1852 Vorm.11i/z Uhr zu Alt-Rup;nn, get. 10. Januar 1853 ebenda. Paten: 1) HerrCarl Kohlbach, Rittergutsbesitzer zu Neumühle. 2) Herr Karl Kohl-bach jnn., Kaufmann zu Zippelsförde. 3) Herr Friedrich Kohlbach,Rittergutsbesitzer zu Lüchfeld. 4) Herr Hermann Keller, Ritterguts-besitzer zu Altenplathow. 5) Herr Wilhelm Schmechten, Kaufmann zuBerlin. 6) Fräulein Emilie Hohnhorst zu Potsdam. 7) FräuleinMinna Kohlbach zu Neumühle. 8) Frau Kreisgerichtsräthin Torganpzu Neu-Ruppin. Er besuchte die Stadtschule zu Genthin von 1858bis 1865, vom 25. April 1865 an das Gymnasium zu Burg beiMagdeburg, das er am 12. März 1872 mit dem Zeugnis der Reifeverließ, um sich dem Studium der Medizin in Würzburg, Halle,Leipzig und Heidelberg zu widmen. Am 6. März 1874 bestand er das4'siitamen pliz-sioum in Halle a. S. und genügte seiner Dienstpflichtmit der Waffe vom 1. April 1874 bis 1. Oct. 1874 in Leipzig beider 7. Comp. 8. Kgl. Sächs. Jnf.-Regts. Prinz Johann Georg Nr. 107.Am 1. Juni 1876 bestand er das Rigorosum zu Halle und promo-virte daselbst auf Grund seiner Dissertation „äs obm-sa. Aimviclarum"am 5. August 1876. Am 9. Febr. 1877 beendete er die medizinischenStaatsprüfungen und diente darauf als Einj.-Freiw. Arzt im 2. Garde-Regt. zu Fuß in Verlin. Am 22. Januar 1878 wurde er Assistenz-arzt II. El. der Reserve, am 23. August 1881 Assistenzarzt I. El., am26. Juli 1887 Stabsarzt d. L. Am 20. Januar 1895 wurde ihmder erbetene Abschied bewilligt. Nach seiner Assistentenzeit in der Augen-klinik des vr. Brecht zu Berlin und an der Provinzial-Jrrenanstaltzu Owinsk bei Posen verlobte er sich am 7. März 1879 mit Frl.Marie Helene Elisabeth Beschorner, jüngsten Tochterdes verstorbenen Geh. Sanitäts-Nats und Directors der Provinz.-Jrrenanstalt zu Owinsk Friedrich Wilhelm Christian Veschornerlgeb. 23. März 1806 zu Breslau, gest. 20. Dezbr. 1873 zu Owinsk)und seiner Ehefrau Elise Ernestine Henriette Amalie geb. Giehlow(geb. 16. Januar 1827 zu Königsberg i. Pr., gest. 29. Januar 1882zu Owinsk) und verheiratete sich mit ihr am 1>. Juli 1832 zu Alt-Nuppin im Hause der Eltern. Seit 1. April 1880 practizierte er inBerlin und war vom I.Juli 1881 bis I.Juli 1887 Assistent des Geh.Med.-Rats Prof. vi-. Henoch an der Kinderklinik der Kgl. Charits zuBerlin. Dort lebt er als Arzt 1896 Derfflingerstr. 7. Er schrieb1886 über Phosphorbehandlung der Rachitis. 1887 über Scharlachund 1894 ein Compendinm der Kinderkrankheiten.