Johann Kaspar. 1776—1780.
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Die Jahre komineu freilich, von denen es heißt: Sie gefallenmir nicht." Als im Dezember bei Wielands und Mercks An-wesenheit ein festliches Leben im Hanse herrschte, das Wie-land als ousu snntn pries, und die auch dem kaiserlichenRate willkommenen Samstagsmädel seiner Frau das lustigeTreiben belebten, war er stiller und anteilloser geworden, wenner auch zuweilen äußerte: „Das ist schön!" „Das ist gar schön!"Im Sommer 1778 hatte sein Haus die Ehre längerer Be-suche der Herzogin Mutter Amalia, aber er war schon schwächergeworden und sehr leidend. Als Goethe im August 1779 derMutter seinen und des Herzogs Aufenthalt in seinem väter-lichen Hause ankündigte, wünscht er, daß die Eltern feine undoffene Herzen hätten, um dabei Gott zu danken, daß sie ihrenSohn in solcher Weise, zum höchsten bürgerlichen Range er-hoben, als vertrauten Freund des Herzogs wiedersähen, aberer muß bedauern, daß „Gott nicht gewollt, der Vater solledie so sehnlich gewünschten, jetzt reifen Früchte genießen, erhabe ihm den Appetit verdorben". Welch ein bitteres, aberschönes, den Wert seiner väterlichen Sorgen anerkennendesWort! Die Mutter fürchtete, der Greis werde die Freudenicht überleben, aber er hielt sich tapfer, wenn auch die Freudeihn angriff und er sie nicht voll genießen konnte. Er warein gebrochener Mann. War er schon früher sparsam, aberdoch gastfrei und bereit gewesen, für wahren Genuß, besondersfür Künstgegenstände und Bücher, auch das Geld nicht zu schonen,das Alter hatte ihn peinlicher und karger gemacht, es warnicht mehr der kräftige Mann, den der Sohn vor vier Jahrenverlassen hatte, wenn er auch schon damals von Zeit zuZeit litt. Im Januar 1780 weilten der Herzog mit Goetheund Merck wieder im elterlichen Hause; er mag in diesemWinter noch peinlicher und grämlicher geworden sein. Wennder dreißig Jahre jüngere Merck ihn damals Frankfurter Land-