Johann Kaspar, 1773, 1774,
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Bad besuchen, und er hoffe ihn in Frankfurt zu treffen.Daraufhin lud er ihn im Namen der Eltern ein, in seinemväterlichen Hause abzusteigen. Der Vater befreundete sich per-sönlich innig mit dem milden, reinen, rastlos zum allgemeinenBesten wirkenden, wie ein Heiliger von vielen verehrten Manne,und wie unangenehm es ihm auch war, den Sohn von Frankfurtzu entlassen, gern gestattete er nicht allein, daß er im eigenenWagen ihn nach Ems begleitete, um allein am anderen Tagezurückzukehren, wie sonderbar es freilich aussah, sondern auchdaß er im Juli nach Ems ging, um dessen Umgang längereZeit zu genießen. Als Lavater noch vor Wolfgangs Rückkehrwieder durch Frankfurt kam, trat er Goethes Eltern nochnäher. Von Zürich aus sprach dieser für die genossene Be-wirtung seine vollste Erkenntlichkeit Goethes Eltern aus. DerVater erwiderte in einem längeren höchst liebenswürdigenBriefe. „Ich danke Ihnen herzlich für das Viertelstnndchen",schrieb er. „Das ganze Blättchen hatte auf mich, auf unsalle eine trostvolle Wirkung, Zufrieden mit unserer Bewirtung.Treuester Freund, wer genügsam ist, dem ist das wenige alles,und wie hätten wir einen edleren Gast aufnehmen können alsden, der so leicht zu befriedigen war, , , . Uns werden Sie,bewährter Freund, immerhin liebenswürdig, schätzbar und un-vergeßlich bleiben. Zweifeln Sie nicht an unserer Teilnahmeder von Gott Ihnen zu gewährenden Glückseligkeit und nehmenden gebührenden Dank für die beiden ehrlichen Biedermännerswir wissen nicht, welche Freunde Lavater an Goethes Hausempfohlen hattes von dem gütigst an, der sich gehorsamst alsFreund und Diener unterzeichnet." Und Lavater blieb dergeehrteste Freund des Goetheschen Hauses.
Wolfgang kehrte neu begeistert durch den glühenden Freund-schaftsbund, den er mit Fritz Jacobi geschlossen, nach Frank-furt zurück. Aber der titanische Schasfungsdrang, der ihn
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