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Goethes Stammbäume
Entstehung
Seite
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Göte, Göthe, Goethe. Thilcmann Göthe. öl

nicht in den bekannten Spottversen auf Goethes Namen, woer nicht entscheiden will, ob er von Göttern, von Goten odervom Kothe stamme, auch die sonderbare Schreibung mit oetraf. Erst später scherzte er einmal, indem er Go-ete lasmit Anspielung auf (Gaukler) und

Lassen wir demnach die Volgerschen Vorahnen des Frank-furter Goethestammes fahren, die Götz und Götze hießen,und sehen zu, wo wir zuerst dem Namen unseres Dichtersbegegnen, so hat Th. Dieffenbach auf den Doktor der RechteThilemann Göthe hingewiesen, der im Jahre 1598 vomGrafen der Burg Friedberg in der Wetterau als Syndikusangestellt wurde. Erhalten hat sich an der Südseite der Kirchezu Butzbach der Grabstein seines am 30. September 1606verstorbenen zehn und ein halbes Jahr alten TvchterchensNamens Anna Sidonia, aus welchem sich nur ergiebt, daß erund seine Gattin, die er vor mehr als elf Jahren geheiratet,damals schon gestorben waren. Der Syndikus des Burggrafenvon Friedberg, wo ein Jahr nach Göthes Wahl zum Syn-dikus die Protestanten eine Übereinkunft schlössen, wird Pro-testant gewesen sein. Eigen ist, daß der erste Göthe (so schrieber sich wohl, wenn auch die lateinische Schrift des Grabsteinsoe geben mußte), der uns begegnet, Doktor beider Rechte war,wie schon unseres Dichters Vater und die ersten Vertreter desTeptorischen Geschlechts, mit dem dieser sich verband. Nichtunmöglich scheint es, daß dieser Syndikus mit dem Hand-werkergeschlecht irgendwie verwandt war, aus dem der großeFrankfurter hervorging. Kaum eiu volles Menschenalter liegtzwischen dem Syndikus von Friedberg und dem Ahnen der Hand-werkerfamilie, aus der nachweisbar die Frankfurter stammt.Die bewegten Zeiten hoben viele, richteten noch viel mehr