Johann Wolfgang Tcxtor, 1760—1763,
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unter die Advokaten aufgenommen. Bei der Familientrennuugnahm Textor keinen Anteil an der Verbindung seiner Nichte,der Tochter des Obersten Hoffmann mit dem darmstädtischenHofrat und Oberamtmann vr. Peter Christian Dietz zuKelsterbach am Main, einem Sohn des bekannten pietistischenOberhofpredigers und Superintendenten Magister Johann HektorDietz. Nach einer kurzen glücklichen Ehe starb diese bereitsden 13. April 1762 an den Blattern.
Das Jahr 1763 befreite endlich das stark leidende, wennauch während der Besatzung mit manchen guten Einrichtungenversehene Frankfurt nach dem Friedensschluß völlig von denVerbündeten des Kaisers. Bei einem zweiten Sohne Starcks,Georg Adolf, ward der ruhige Melker Pate. Das dem RatGoethe übrig gebliebene Paar fand unter seinen jungen Vetternund Basen nur wenige, zu denen sich ein genaueres Verhältnisbilden konnte. Am nächsten standen ihm die beiden ältestenSöhne der lustigen Tante Melker, die den Kindern des HerrnRat äußerst zugethan war; die älteste Tochter war sieben Jahrejünger als Wolfgang. Im Hause des ehrwürdigen, gelehrten,aber nüchternen, dem großen Friedrich feindseligen PfarrersStarck, in welchem Wolfgang dessen schöne, zum Teil vomVater ererbte Bibliothek am meisten anzog, war die Tochterneun Jahre jünger als er, der älteste Sohn erst 1760 ge-boren. Aber Wolfgang war zeitlebens ein großer Kinderfreund;seine Lehrhaftigkeit, ja Lehrseligkeit ist neuerdings durch seineLeipziger Briefe an die Schwester auffällig beleuchtet worden.Noch deutlicher würde sie hervortreten, wenn Bettinens Be-richt über sein Benehmen beim Tode des drei Jahre jüngerenBruders Hermann Jakob auf Wahrheit beruhte. Im Hausedes Großvaters, das ihm noch immer ein lieber Aufenthaltblieb, zog ihn die noch keine volle sechs Jahre ältere, durchSchönheit ausgezeichnete ledige Tante Anna Christine an, die