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Goethes Stammbäume
Entstehung
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Johann Wolfgang Textor. 1743—1745.

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Textor den Titel Excellenz erhielt. Auch Or. Johann KasparGoethe, der sich vom Dienste der Stadt, weil er sich verletztglaubte *), zurückgezogen, hatte sich diese Auszeichnung verschafft.Es geht die Sage, Karl VII. habe Textor den Adel ange-tragen, dieser aber die Gnade aus dem Grunde abgelehnt,weil die Verheiratung seiner Töchter dadurch erschwert werdenwürde, da der Adel Bürgerliche, sein geringes Vermögen Ade-lige von der Bewerbung abhalten müsse. Noch eine Tochterwurde ihm beschert, die bei der Taufe am 23. Oktober 1743die Namen Anna Christine erhielt. Kurz darauf, anfangsNovember, heiratete Textors 42 jährige Schwester Anna Marieden oben S. 17 erwähnten viertehalb Jahre jüngeren, damalsverwitweten Hauptmann Hosfmann in Darmstadt. Schon am24. Juli des nächsten Jahres wurde die Ehe mit einer TochterAnna Katharina gesegnet. Der Kaiser hatte infolge der am22. Mai zu Frankfurt geschlossenen Union seine Erblandewieder gewonnen, aber nach seinem Einzüge in Münchenwandte sich das Glück bald wieder. Das Trauergeläute desFrankfurter Domes für den am 20. Januar 1745 in großerBedrängnis verschiedenen Kaiser hallte in manchen Herzenwieder, aber in keinen treueren als bei Textor und seiner Fa-milie. Doch schon mußte man die Gedanken einer baldigenneuen Krönung zuwenden. Unter den vier Schöffen, die am22. September neben dem Stadtschultheißen, den beidenBürgermeistern und einem Syndikus wieder einen österreichi-schen Kaiser, Franz I., auf der Bornheimer Heide empfingen,befand sich auch Textor. Am 4. Oktober hielt er mit neun

In Textors Verzeichnis der Natsverhandlungen wird erwähnt,daß man am 27. Januar 1739 darüber beraten habe, ob man demUr. Johann Kaspar Goethe wegen der Ordinierung (Einrcichung) seinerInauguraldissertation das gewöhnliche llouorarium angedeihen lassen solle.