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Goethes Stammbäume
Entstehung
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Johann Wolfgang Texton 1717—1727, 11

katen Textor zu seinem Mitglied« und ließ dies sofort derMutter des Gewählten, die mit ihrem jüngeren Sohne, welchersich dem Militärstande gewidmet hatte, noch auf der Fried-berger Gasse wohnte, mit dem Bemerken anzeigen, sie mögedies nomine pudlioo nach Wetzlar berichten. Dies geschahso rasch, daß schon am 18. die am Tage zuvor geschriebenedankende Annahme erfolgte. Vergebens erhoben die stets auf-passenden bürgerlichen Deputierten durch einen Notar Einspruch,daß „löblicher Magistrat einen Fremden, so noch nicht allhierverbürgert sei, auch außerwärts bereits Kinder erzeugt habeswas eine Unwahrheit warst mit zur Wahl gezogen hätte".Der Rat kehrte sich nicht daran. Was ihn zu dieser Ver-letzung der Wahlordnung bestimmte, wissen wir nicht; denndaß man gern einen wählte, der einer um Frankfurt verdientenJuristenfamilie angehöre, genügt kaum zur Erklärung, Wahr-scheinlich spielte vornehme Empfehlung mit, und da könnteman au seineu im Rate sitzenden Jugendfreund v. Lersner, anJohann Jost Lindheimer und die Uffenbachische Familie denken.Der Gewählte, dem die Sache Wohl nicht ganz unerwartetkam, eilte nach Frankfurt, wo er schon am 22. den Bür-gereid leistete. Damals äußerte sich sein großes Selbstbewußt-sein in der Erwiderung auf die Bemerkung des Bürgermeisters,man habe unter vielen Graduierten die Wahl gehabt, „Siesind auch danach snicht viel wertj", entgegnete er in aller Ruhe.Tags darauf trat er in den Rat. Und von diesem Tage anführte er ein alphabetisches Verzeichnis der wichtigsten Rats-verhandlungen, das ihm zur persönlichen Erinnerung dienensollte, aber zufällig nach seinem Tode in den Besitz der Stadtkam. Er selbst schrieb es bis zum Jahre 1753, weiter ließer einen Schreiber es aufzeichnen. Ein bis zum Jahre 1727reichender Lebenslauf (eurrionlum vitus) wurde später vonihm bis 1735 fortgesetzt, dann traten an dessen Stelle „Lx-