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1 (1850)
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408
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sin A cos % d z + cos A sin z d A X - X cos 2 ö sin 2 t

X X sin 2 z sin 2 Acos A cos z dz sin A sin z d /I

X sin t cos ö cos </, sin d sin <p cos t cos 6' ;cos A cos zd z sin A sin z d A X sin t cos ö sin z cos A

= X sin 2 z cos A sin A.

Aus diesen Gleichungen findet man leicht:

d z = X cos z sin A ; und sin z d A ~ X cos A.

Hieraus erhellt es, dass die Correction des Azimuthes,welche vom Eintlusse der täglichen Aberration herrührt, beiA = 0 oder 270° verschwindet; und eben so sieht manauch, dass in diesem letzteren Falle die Zeit des Durchgangesdurch die Vertical - Ebene im Osten und Westen, auf ganzgleiche Weise von der täglichen Aberration afficirt wird, sodass der Unterschied der Durchgangszeiten eines Sternesim Osten und Westen durch den ersten Vertical ganz unab-hängig von der täglichen Aberration sein wird. Es ist daherbei der Berechnung der Breite eines Ortes, aus dem Unter-schiede der Durchgänge eines Sternes durch den ersten Ver-tical nicht nöthig auf den Eintluss der täglichen AberrationBücksicht zu nehmen Bei nordöstlichen Azimuthen beträgtdie Correction wegen täglicher Aberration:

I , COS A. , n// oi

-f X , wo X ü'\31 cos f.

sin z

welche alsdann hinzuzulegen ist.

Im Meridian selbst, äussert die tägliche Aberration keineEinwirkung auf die Zenithdistanz des Sternes, aber vor undnach dem Durchgange durch diese Ebene, bringt sie gleicheaber entgegengesetzte Wirkung auf die Zenithdistanz hervor;