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respondircnden Fäden aber negativ und sehr nahezu ebenso grosswird, also im Mittel verschwindet. Bei dieser Polhöhenbe-stimmung muss man die Sternzeit oder die Uhrcorrectionannährend kennen, doch ein Fehler in der Uhrcorrection bisauf ein paar Secunden in Zeit, hat keinen erheblichen Eintluss.
2icns Herr v. Struve hat ein Verfahren vorgeschlagen,welches von der Uhrcorrection beinahe ganz unabhängig istund nur die Kenntniss des Uhrganges voraussetzt. Manbeobachtet nämlich vor dein östlichen Durchgänge des Ster-nes durch den ersten Vertical die Antrittsmoinente desselbenan 2 oder 3 Vertical-Fäden und nach der, unmittelbar dar-nach, vorgenommenen Umlegung der Horizontal-Achse, be-obachtet man noch einmal die Antrittsmoniente des Sternesan dieselben Fäden, welche früher nördlich, nach der Um-legung der Achse aber südlich vom ersten Verticale liegenund vom Sterne, bald nach dem Durchgange desselben durchden Ostvertical getroffen werden, falls das Fernrohr auf dierichtige Zenithdistanz eingestellt wird. Nun wartet man abbis der Stern in der Nähe des ersten Westverticales kommt;alsdann bemerkt man die Durchgangszeiten des Sternesdurch die 2 oder 3 ersten Fäden: legt die Horizontal-Achsezum zweiten Male um und beobachtet die Antrittsmomentean die Fäden, an welche der Stern nach seinem westlichenDurchgange durch den ersten Vertical gelangt; man kommtalso am Schlüsse der Beobachtungen in die erste oder ursprüng-liche Lage des Instrumentes zurück. Es versteht sich übri-gens von selbst, dass die Neigungen der Achse hier, so wieimmer, möglichst genau bestimmt werden müssen.
Zur Polhöhenberechnung dienen in diesem Falle ähnlicheFormeln wie vorher; wenn aber das Instrument sehr nahezuim ersten Verticale eingestellt ist, so lassen sich die Stunden-winkel unmittelbar aus den Beobachtungen ableiten. Es seien:0', 0", 0"', 0 IV die Sternzeiten der lsicn, S 1 ''", 3 t( ' n und 4 to "Durchgänge des Sternes durch denselben Scitenfaden; « die