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Aus diesen Gleichungen kann mau nun </, C und(d Usin <;> — A «) bestimmen, war der Stand des Chronome-ters gegen Sternzeit genau bekannt, so ist ferner d U — o,und dann kann man A « selbst finden.
Wenn man an einem Abende die Durchgänge vieler Sterneim Osten und Westen durch den ersten Vertical beobachtethat, so kann man für jeden Stern eine Bedingungsgleichungzur Bestimmung der Breite </> bilden, wie wir oben erklärthaben. Auf diese Weise bekommt man mehr Gleichungenals nöthig sind um die unbekannten Grössen zu finden; mankann sie aber zur Ausgleichung der Beobachtungsfehler be-nutzen. Dazu mulliplicirt man jede Gleichung mit der Zahlder Fäden, an denen die Antritte des entsprechenden Ster-nes beobachtet wurden, und dann bestimmt man die unbekanntenGrössen nach der Methode der kleinsten Quadrate.
129. Wenn die Fadendistanzen unbekannt sind, sokann die Polhöhe nach den zwei folgenden Beobachtungs-methoden gefunden werden:
]stcns M aa beobachtet, in einer Gage des Instrumentesdie Durchgänge des Sternes durch alle Fäden im Ostverticäle;dann wird die Umdrehungsachse des Fernrohres umgelegt,und in dieser zweiten Lage des Instrumentes werden ähn-liche Beobachtungen im Westverticalc wiederholt. Es seien« und ö die Alt und die Declination des Sternes, <p die Pol-liöhc, 0 und 0' die Sternzeiten der östlichen und westlichenDurchgänge des Sternes durch denselben Seitenfaden, beider ersten und zweiten Lage des Instrumentes, J und ./'die entsprechenden Neigungen der Umdrehungsachse, positivwenn das Nordende das höhere ist; alsdann berechnet man:
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0
— — a. u ~ -—;
2
tg ip' = tg d. sec s. sec u