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1 (1850)
Entstehung
Seite
362
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Fernrohres sogleich bestimmen; wenn aber auch noch dieSternzeiten der Beobachtungen genau bekannt sind, so kannferner die Abweichung des Azimuthes des Fernrohres von90 0 ableiten.

Wir wollen nun annehmen, dass T\ T", T'" und T ,ydie auf den Mittelfaden reducirten Chronometerzeiten beiden Beobachtungen dieser 4 Sterne bezeichnen; ferner seien{/', II", U'" und £7 |V diejenigen Grössen, welche man zudiesen Chronometerzeiten hinzulegen muss, um sie in Sternzeitzu verwandeln; es seien J', J'" und J A die Erhöhun-gen des Nordendes der horizontalen Umdrehungs-Achse undendlich seien z\ z", z'" und ä iv die Zenithdistanzen derSterne zur Zeit ihrer Beobachtung. Alsdann werden dieStundenwinkel dieser 4 Sterne: T' -|- V T" V" a"u. s. w. sein, wo «" u. s. w. die Rectascensionen des1 stcn, 2 tc " u. s. w. Sternes bezeichnen. Sind nun y', y", y/'', y lvdie Breiten des Beobachtungsortes, wie sie aus der Berech-nung dieser vier Beobachtungen, ohne Rücksicht auf dieNeigungen ,/', J" u. s w. auf den Collimationsfehler C, undauf die Abweichung A « des südwestlichen Azimuthes desFernrohres, 90 0 -j- A «, von 90 " folgen, bekannt, und mannimmt an, dass auch der Gang des Chronometers bekannt sei,dass aber sein Stand gegen Sternzeit einen kleinen Fehlerd U enthalte, so wird man finden:

lsicns aus den Beobachtungen in der I slc " Lage des

Instrumentes, wenn der Sternim Osten y y' -(- C sec %' (d U. sin y A «) tgimWesteny y'' -j- J"-\- C sec z"- f- (ö U. sin y A « tg

nach der Umlegung:

2tens aus den Beobachtungen in der II icn Lage des

Instrumentes, wenn der Sterni m Osten y = < j>" - j- J'" C sec (dUsinf A a) tg z"%im Westeny y lv -(- J iy Csec ä tv (3 Usin y - A a) tgz n .