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oder auch:
sec %' -f- sec z"'
berechnel man hieraus C, so kann man i/- besliminen.
Obgleich die eben erläuterte Methode die Breite einesOrtes zu finden, sehr befriedigende Resultate liefert und auchviel angewandt wird, so stellt sie doch Reisenden, die sichmit geographischen Ortsbestimmungen beschäftigen, wie schonStruve sehr richtig bemerkt hat, besondere Schwierigkeitenin den Weg; und namentlich trifft es sich oft, dass der Beob-achter wenig helle Sterne in der Nähe des Zenithes findet,und folglich sich mit Sternen, die 15° und noch mehr vomZenithe abstehen, beliehen muss. In diesem Falle geht zwi-schen den Durchgängen des Sternes auf der Ost- und West-seite des ersten Vertieales viel Zeit verloren, ferner ist dieIJnveränderlichkeit des Azimuthes des Fernrohres in demgrossen Zeiträume zwischen den Beobachtungen eine, bei den,dem Beobachter zu Gebote stehenden Mitteln, sehr schwerzu erfüllende Bedingung und endlich in sehr hohen Breiten,wird die Kürze der Sommernächte, die Operationen des Beob-achters bedeutend beschränken. Um nun diese Schwierigkeitenzu vermindern, schlägt Struve vor, dass man 4 Sterne inder Nähe des Zenithes wählen soll, von denen man einen aufder Ostseite und einen zweiten bald nachher auf der West-seite des ersten Vertieales beobachten kann, wobei man aberdas Instrument in derselben Lage stehen lässt. liegt mandarauf das Instrument um, so muss man ganz in der vorher-gehenden Ordnung die zwei anderen Sterne, den einen imOsten, den andern im Westen beobachten. Sind nun diegeraden Aufsteigungen und Abweichungen der 4 angenom-menen Sterne bekannt, so kann man aus diesen Beobachtun-gen die Breite des Ortes und den Collimationsfehler des