berechnet, wo <p nur insofern von <p' verschieden sein wird,als wir den Einfluss der Neigung der Umdrehungs-Achsegegen den Horizont vernachlässigt haben. Dieser Einfluss
( T ' -I- T')
ruft in dem Stundenwinkel eine Aenderung dt—j. n
' sin <p t(j %
hervor, aber aus der Gleichung (4) §. 126. Seite 351. folgtunmittelbar, dass ein Fehler im Stundenwinkel = i) f, aufdie Breite einen Fehler = ö </> = <)/. stny.tgz hervorbringt,folglich wird in diesem Falle d <p — k (J" + J'), und daherdie wahre Breite des Beobachtungsortes:
./"4-./')•
Wenn der Beobachter nicht recht gewiss ist, dass dasAzimuth seines Fernrohrs sehr nahe an 90°, so iriuss er als-dann den Einfluss des Azimuths so genau als möglich inRechnung ziehen. Es sei das Azimuth des Fernrohres von90° um die Grösse A« verschieden; bezeichnet man diegerade Aufsteigung des Sternes durch a und nimmt man an,dass die Sternzeiten bei den Beobachtungen im Osten undWesten 0 und 0' waren, so wird der Stundenwinkel imOsten =0 — a im Westen aber =0' — « werden, ver-wandelt man alsdann 0', © und a aus Zeit, in Gradmaass,so erhält man:
cotg -270° + A«)=-tyA« = cos l Q ~ a) siiUp-tg Öros v
sin (0 — a)
rnt 3 ,00 ü + A - _ f 5 A „ — CO* (0'-«) sin <p — tffö COS Cf
sin(Q' — cc)
folglich tg c P ==. tg ö. cos [4 (0' + 0) — «] sec h (0' — 0),tg A a ~sin g>. tg (©' -f- 0) — «]
Setzt man nun ® ® — y, und nimmt man an