358
Art — dem Azimut]) des Südendes der Umdrehuugs-Aclise, welches wir positiv von Süden gegen Westen zählenwollen, so dass alsdann 90 -|- A «, das südwestliche Azi-mut!) derjenigen Ebene sein wird, welche senkrecht auf derUmdrchungs-Achse des Fernrohres steht.
Wenn das Instrument genähert in der Ebene des erstenVertieales aufgestellt ist, und alsdann genähert berichtigt wird,so werden C, J und A« immer kleine Grössen sein, welcheswir auch in allen folgenden Entwickelungen anneinnenwollen.
Aus g. 114. Seite 313 erhellt es, dass wenn C ein sehrkleiner Bogen ist, alsdann die Sternzeit bei welcher, ein Sterndurch den grössten Kreis der Himmelskugel geht, der senk-recht auf der Umdrehungs-Achse stellt, dadurch erhaltenwird, dass man zur beobachteten Sternzeit des Durchgangesdieses Sternes durch den Mittelfaden, den in Secunden aus-gedrückten Werth:
15V sin (< p -J- d sin <[, — d, 15 sin</>Sinz
hinzugelegt, wobei man bei einem positiven C\ das obereZeichen -j- zu nehmen hat, wenn der Stern im Westen ist,dagegen das untere —, wenn er im Osten ist.
In g. 61. Seite 142. ist erwiesen worden, dass die Nei-gung ./ der Umdrehungs-Achse gegen den Horizont, dieSternzeit des Durchganges durch den Mittelfaden um einen
Werth ändert der — A cos z sec ö sec q ist, worden paral-10
luetischen Winkel des Sternes bezeichnet. Im ersten Yerticalewird cos d cos </ = sin <j> sin will man daher den beob-achteten Durchgang des Sternes auf diejenige Lage des Instru-mentes zurückführen, für welche J — o ist, so inuss man zumbeobachteten Durchgange durch den Mittelfaden, den Werth
23