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1 (1850)
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ist, und daher muss man hauptsächlich nur solche Sternezur Breitenbestimmung wählen, für welche dieser Fehler denmöglichst geringsten Einlluss auf die End-Bestimmung ausübt;d. h. solche, die den ersten Vertical in der Nähe des Ze-nithes passiren, oder deren Declination sehr wenig von derBreite des Ox-tes verschieden ist.

Man beobachtet gewöhnlich den Stern an allen Vertical-l'äden, und reducirt darauf nach §. 113. Seite 312, dieseBeobachtungen auf den Mittelfaden; wir wollen daher in allenfolgenden Untersuchungen annehmen, dass diese lteduclionschon erfolgt sei, und jetzt nur zeigen wie man aus demDurchgange des Sternes durch den Mittelfaden, den Durch-gang des Sternes durch die Ebene des ersten Verticalesherleiten kann. Wir nehmen hierbei für unser Instrumentdie folgenden Bezeichnungen in Bogensecundenausgedrückt, an:

C = dem Collimationsfehier der Absehenslinie desFernrohres, welcher positiv gezählt wird, wenn bei der Dre-hung des Fernrohi-es um die Horizontal-Achse, die durchden Mittelfaden bestimmte Gesichtslinie an der Himmelskugeleinen kleinen Kreis beschreibt, welcher südlich vom grössten,auf der Umdrehungs-Achse senkrecht stehenden Kreise, ab-weicht.

./ = der wahren Neigung der Umdrehungs-Achsedes Fernrohres, gegen den Horizont, welche als positiv be-trachtet werden soll, wenn das Nordende dieser Achse höherals das südliche liegt. Es sei J' die unmittelbar aus denNiveau-Ablesungen bestimmte Neigung; x der Fehler welchervon der Durchbiegung der Achse, durch die Einwirkung derSchwere, herrührt, und y der Fehler in welcher durchdie Ungleichheit der Zapfen entsteht, alsdann wird in einerLage des Instrumentes J = J' + x ± y werden, dagegenin der anderen Lage des Instrumentes, wenn die Achse um-gelegt wird ./ = ./' — x + y sein.