Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
298
Einzelbild herunterladen
 

208

' lliim

» äff-M

4fl

!-M

' mm i

i

ml

i

U ä !

:' t.,.- t

* >!??!

iUi 3.:!

O" j l

..'§m

M :

vom Seitenfaden == F, so wird, wenn man durch 0 einenbeliebigen grössten Kreis 0 Q' Q legt; der Bogen Q Q\welcher zwischen den beiden Kreisen 8' Q' V' und T Q Veingeschlossen ist, und ihre Entfernung von einander aus-drückt C -\- F sein. Wir wollen C als positiv betrach-ten, wenn der kleine Kreis, welcher vom Mitteltaden be-schrieben wird, näher am Pole 0 gelegen ist, als der grössteKreis T Q V, und F sei alsdann positiv, wenn der Seiten-fadcn näher am Pole 0, als der Mittelfaden liegt.

Wir wollen ferner (Fig. 23. Fig. I.) annehmen, dass derKreis H P Z B der Meridian sei; Z sei dasZenith, P dersichtbare Pol des Aequators A B n\ II ix R der Horizont undII der Nord-, n der Ostpunkt des Horizontes.

Den Ort des Punktes 0 kann man auf zweierlei Weiseausdrücken; entweder durch seine Zenitlulistanz Z 0= Ü -|-Jund sein Azimuth, oder auch durch seine Polardistanz P 0= 90 0 -j- N und durch seinen zugehörigen Stundenwinkel;wir wollen annehmen, dass J und N positiv sind, wenn diekürzesten Entfernungen des Punktes 0 vom Zenithe und vomPole des Aequators, mehr als 90" betragen. Das Azimuthsoll positiv von Norden nach Osten, und der Stundenwinkelpositiv von der oberen Culmination aus nach Westen gezähltwerden. Auf diese Weise wird das Azimuth des Punktesvc oder des Ostpunktes des Horizontes = -)- 90 " werden, seinStundenwinkel 90°; für den Punkt 0 wird das Azi-muth = 90 0 -f- A, der Stundenwinkel = 90 0 Mwerden.

109. Wir ^vollen uns nun vorstellen, dass zur Stern-zeit s n der scheinbare, Band eines Gestirnes im Punkte 8 J anden Vcrticalen-Seitenfaden des Instrumentes tritt, so wird als-dann der scheinbare Band des Gestirnes, die Ebene des Krei-ses 8' Q' V\ welche von diesem Faden beschrieben wird,berühren. Gegen wir nun durch 8' einen grössten Kreis