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1 (1850)
Entstehung
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Es giebt daher vorzüglich zwei Hauptlagen, in welchenman das Durchgangs-Instrument anwenden niuss:

Istens Kalte dein Meridian und

2 cns In der Kälte des ersten Verticales. Man wirdjedoch das Instrument zuweilen auch in anderen Lagen be-nutzen können, und daher wollen wir jetzt zuerst die allge-meinen Beziehungen untersuchen, welche zwischen den Be-obachtungen und den gesuchten Grössen stattfinden.

108. Die Gesichtslinie, welche durch irgend einen Ver-ticalfaden, der im Brennpunkte des Fernrohres aufgespanntist, durchgeht, beschreibt bei der Umdrehung des Fernrohresum seine horizontale Achse einen kleinen Kreis an der Him-melskugel, und die Lage dieses Kreises wird vollkommenbestimmt sein, wenn wir wissen:

Istens Seine Entfernung von dem mit ihm parallelengrössten Kreise;

2tens die Richtung nach welcher er von diesem letzterenabsteht, und

31C11S Jen Ort, eines geometrischen Poles dieses grösstenKreises.

Man denke sieb nun, dass Q' V' (Fig. 23. Tab I.) dererwähnte kleine Kreis der Himmelskugel sei; TQV der mitihm parallele grösste Kreis; es sei 0 einer der zwei Punkteder Himmelskugel, welche in der Verlängerung der horizon-talen Achse des Fernrohres liegen*). Bezeichnet manferner die Entfernung, des vom Mittelfaden beschriebenenkleinen Kreises, von dein ihm parallelen grössten Kreisedurch C und setzt die Winkelentfernung des Mittelfadens

'*) Bei der Aufstellung des Instrumentes im Meridiane, liegtdieser Punkt, dein Ostpunkte des Horizontes sehr nahe, dage-gen bei seiner Aufstellung in der Nähe der ersten Verti-cales, beinahe im Norden.