Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
292
Einzelbild herunterladen
 

Es ist aber t sehr nahe == '" J T' T , wenn das

2

Chronometer nach mittlerer Zeit geht, und wenn es nachSternzeit gehl, so muss man von }, AT' T die Voreilungder Sternzeit während des Intervalles h 7" T abziehen,um den sein- genäherten Stundenwinkel t zu erhalten. Setztman nun:

T T L __ 4 TT i _ ß .

^; 30 ' sin Vo(^z!) ~ '' ' 48 "- 30 ' ig 15 (T^I) '

so erhält man alsdann für die Mittagsvcrbcsseriing - ?/,

s s ;ä()

den Werth:

A. tg cp -(- (i B. Ig ö

(Jen Werth von so wie auch den von d, findet manin den astronomischen Ephemeridcn; lug A und B dagegen,kann man aus einer Tafel entnehmen, welche nach Argumen-ten, der in mittlerer Sonnenzeit ausgedrückten halben Zeit-Intervalle fortschreitet Ein Fehler von mehreren Minutenin cp und d, bringt keinen merklichen Ejnfluss auf die Bestim-mung der Mittagsverbesserung hervor.

105. Zur Beobachtung der correspondirenden Höheneines Gestirnes, bedient man sich vorzüglich der Sextantenund der Reflexionsinstrumente überhaupt; man kann jedochauch hierzu astronomische Theodoliten und Universal-Instru-mente anwenden; alsdann muss man aber vorzüglich daraufAcht geben, dass das Niveau und alle anderen Theile des

*) Diese Tafel rührt von Gauss her, und befindet sich in derSammlung der Schumachcrschen Hüllstafeln. Seite 99102.