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1 (1850)
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die mit Hülfe von Zenithdistanzen im ersten Verticale berech-net werden. Ferner wirkt dieser Fehler auf die Zeitbestim-mung aus östlichen und westlichen Sternen geradezu entge-gensetzt, und wird daher int mittleren Resultate aus beiden,fast gänzlich verschwinden.

Da man nun den Stand des Chronometers ziemlich ge-nau weiss, so kann man mit Hülfe der Tafeln im NauticalAlmanac aus einer oder zwei Beobachtungen des Polarster-nes in beiden Lagen des Instrumentes, die sehr genäherteBreite des Ortes finden = <j>". Zu diesem y" sucht manalsdann, den entsprechenden weit genaueren Stand des Chro-nometers durch blosse Interpolation und nunmehr kann manaus allen beobachteten Zenithdistanzen des Polarsternes, dieBreite des Ortes hinreichend genau finden, für welche manendlich den ganz genauen Stand des Chronometers durcheinfache Interpolation bestimmt. ZurReduction aller Beobach-tungen genügt die einfache Interpolation mit ersten Differenzen.

Beispiel. Zu Alexandria, einem Dorfe am Kaukasus,wurden am 14 ten Juli 1837 die Sterne a Ursae minorisPolaris) und a Bootis (Arcturus) beobachtet. Einen Theildieser Beobachtungen, so wie den Barometer- und Thermo-meter-Stand, findet man im vorhergehenden Beispiele §. 101Seite 282. Auf der Landkarte findet man die Breite desOrtes der Beobachtung = 44° 8'; seine östliche Länge vonGreenwich

mittlere Zeit um 6".0 vor.

2 A 53'.5. Das Chronometer eilte täglich gegen

K.II.

Chronometer Seh. Zen. DistanzZeit von a Ursae min.

46°17'52' / .3(46 16 20 .646 12 40 7 ( ,46 11 7 .7 jDie Strahlenbrechung für dasMittel der Zenithdistanzen= 57".2.

9''91010

54' 0'57 547 1011 19

Aus mehreren gemessenen Ze-nithdistanzen des Arcturus imWesten, in der Nähe des l stCilVerlicales, wurde gefunden, dassum 10 /l 40' 34".75 Chronometer-Zeit die scheinbare Zenithdi-stanz des Arcturus

= 58 0 41' 32".8 warStrahlenbrech. -|- 1 30 .4Wahres « =58°43' 3"2