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beobachtet, so wird das mittlere Resultat unabhängig vonden erwähnten Fehlern des Instrumentes und von dein Feh-ler der angenommenen Declination sein.
Zeit-Bestimmung,
100. Wenn die Breite eines Ortes genau bekannt ist,und wir messen die Höbe eines Gestirnes, so können wirdadurch die Zeit, und folglich auch den Stand des Chrono-meters bestimmen, und je schneller sich die beobachtete Höheändert, desto genauer wird das erhaltene Resultat sein; wirhaben oben gesehen, dass dieses stattfindet, wenn das Ge-stirn den l slen Vertical oder das Azimuth 90° erreicht, wasjedoch nur bei solchen Gestirnen der Fall sein kann, derenDeclination d zwischen 0° und der Breite des Ortes =; y> liegt.
Es sei die scheinbare beobachtete Zenithdistanz des Ge-stirnes = %'; die entsprechende Strahlenbrechung =: q , dieHöhenparallaxe = p\ alsdann wird die wahre Zenithdistanz% — %' -j- q — p. Wenn man nun die Breite des Ortes= cp setzt, und annimmt, dass zur Zeit der Beobachtung,die gerade Aufsteigung des Gestirnes = «, seine Declination=■ d, die Sternzeit = s, und der Stundenwinkel == t ist,so erhält man:
, cos z — sin d sin < pcos t — i
oder: sin 1 1
cos cp cos d
. + !/ sinh(z-\- Qsin b{%~ g)' cos 5ß cos d
...(«)• • • fr)
wo 'Q — cp — d, und t — s — «in Graden ausgedrückt ist.Hier werden die Stundelwinkel nach der Richtung der täg-lichen Bewegung, von Süden gegen Westen von 0° bis