Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
277
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Hieraus bestimmte man nun d cp und b nach der Methodeder kleinsten Quadrate; indem man bekanntermaasssen zweiEndgleichungen bildete, wovon die I slc dadurch entstand, dassman die Summe der Producte (1) X 46, (2) X 32, (3) X 42und 4) X38 formirte, und die II te dadurch gebildet wurde, dassman (1) mit 46 sin 28" 23'; (2) mit -f- 32 sin 31° 52'; (3)mit 42 sin 57° 19'; (4) mit + 38 sin 51" 23' multiplicirteund diese 4 Producte summirte; auf diese Weise erhielt man:

j-158 00 d <p~ 259".4010.56 i ^ so dass endlich: 10.56 dg.=618 .82 + 72.36 b 'dg>=+ l".08; b = + 8".40

Folglich ist der wahrscheinliche Werth der Durchbie-gung 6 = +8".40 und die wahrscheinliche Breite des Ortes= 59° 56' 31".08. Dieser gefundene Werth von b, bringtdie Beobachtungen zu einer solchen Uebereinstimmung, dassder wahrscheinliche Fehler der Breite des Ortes nicht grösserals 0".24 ist. Das reducirte System der Beobachtungen istnunmehr nur noch von der Richtigkeit der angewandtenDeclinationen abhängig, indem der Fehler, welcher von derEinwirkung der Schwerkraft auf das Instrument herrührt,beinahe beseitigt ist. Wenn man übrigens anstatt vieler ent-sprechender Sterne, nur einen einzigen Stern beobachtethat, so muss man, um den Eintluss, welchen die Einwirkungder Schwere auf das Instrument hervorbringt, zu eliminiren,nach der Methode von Bessel, die Beobachtungen des Sternesin beiden Lagen des Instrumentes mit den Beobachtungendes reflectirten Bildes des Sternes in einem künstlichenOuecksilber-Horizonte verbinden. Auf diese Weise wird derEintluss der Schwerkraft auf das Instrument aus den Resul-taten der Beobachtungen jedes einzelnen Sternes vollständigeliminirt werden. Hat man auf diese Art einen, dem Polenahe gelegenen Stern im directen und reflectirten Bilde, so-wohl in der oberen, als auch in der unteren Culinination