Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
272
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2 t0 Reihe

K. R.

290 0 48' 28".326 .0

Ii 1

208 ° 46' 7",29 .7

Nimmt man das arithmetische Mittel, so folgt:

für die l stc Reihe

Ii. R =290° 48' 28".3

Ii. L =208 46 4 .6

Differenz, ... r= 82° 2' 23".7halbe Differenz = 41 1 11 .8Strahlenbrech. = +51 -5

Wahres £ . . = 41° 2' 3".3

für die 2 tl ' Reihe

Ii R =290°48'27".2

Ii L =208 46 8 .5

Differenz. . . . = 82 u 2'18".7halbe Differenz = 41 1 9 .4Strahlenbrech. = + 51 .4

Wahres % .

41° 2' 0".8

Das Mittel aus beiden £ . . . = 41 u 2' 2".lWahre Declination d . . . . = + 88 26 14 .9

Die gesuchte Breite .... = 47 24 12 .8

Anmerkung. Wenn man keine grosse Genauigkeit ver-langt, so kann man die Breite eines Ortes sehr leicht ausPolarstern-Beobachtungen mit Hülfe von Tafeln berechnen,welche jedes Jahr in dem Nautical-Ahnanac erscheinen; dieForm dieser Tafeln rührt von Littrow her. Da der Polarsternsehr nahe am Pole selbst ist, so wird seine wahre Höhe = /i,nur immer wenig von der Polhöhe oder der Breite des Ortes= c p verschieden sein; es sei daher h = cp — y und d =90 — d, wo 6 die Declination des Polarsternes ist; so wirdy niemals grösser als d oder die Polardistanz des Sterneswerden können, welche nahe = 1° 32' ist; wenn nun t derStundenwinkel des Sternes ist, so hat man:

sin h = sin (<p — y ) =sin cp cos y — cos cp sin y

— cos (p sin d cos t + sin <p cos dfolglich: — sin y = sin d cos t -\-ty <p (cos d — cos y)

l stt ' Reihe

Ii. L.208 ° 46' 7".l2 .2

Ii. R.

290 0 48' 28".528 .1