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1 (1850)
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Sonne beobachtet hat, für jede einzelne Beobachtung die zuge-hörige Declinalion bestimmen. Gauss hat eine schöne Methodevorgeschlagen, wodurch man sehr bequem den Einfluss derVeränderung der Dcclination eliminiren kann, und der berühmteAstronom Schumacher, hat im Philosophical-Magazin für 1843einen vortrefflichen Beweis zu dieser Methode geliefert, wel-chen er uns inittheilte und welchen wir hier mit einer gerin-gen Aenderung auseinandersetzen wollen.

Es sei cfi die Breite des Ortes; ö die Declination desSonnencentrums, positiv wenn die Sonne, sich in derselbenHalbkugel mit dein sichtbaren Pole des Aequalors befindet,im entgegengesetzten Falle aber negativ; fi die Zunahmeder Sonnendeclination während eines Zeitraumes von zweiTagen in Secunden ausgedrückt, so gezählt, dass der Anfangdieses Zeitraumes einen Tag früher und sein Ende einenTag später als der Mittag des Beobachtungstages fällt; als-dann drückt fi. v genähert, die Aenderung der Sonnen-declination um Mittag herum, im Laufe derZeit x aus, indem48 Sonnenstunden als Zeiteinheit angenommen werden. Setztman nun 15 x t und drückt t in Graden aus, so erhält mant°

denn 48 Stunden entsprechen 720°. Der

Werth von fi ist positiv, wenn die Sonne sich dem sicht-baren Pole nähert (d. h. für uns in Europa dem nördlichen ,im entgegengesetzten Falle aber negativ.

Unter dem Aequator selbst, kann man den sichtbaren Polwillkürlich annehmen, allein bei der Bestimmung des Zeichensvon [j, und d, muss man ja diese beiden Grössen auf einenund denselben Pol beziehen. Nehmen wir jetzt an, dass zurZeil der Beobachtung, der Stundenwinkel des Sonnencentrums,in Graden ausgedrückt, und von Süden nach Westen gezählt= t ist, so wird wenn die Beobachtung vormittags ange-stellt ist, das Zeichen von t negativ werden. Setzen wir

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