Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
237
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Berichtigung der übrigen, vergleicht man diese, mit demerstcren vor und nach den Beobachtungen.

Gewöhnlich vergleicht man ein nach Sternzeit gehendesChronometer, mit einem welches nach mittlerer Zeit geht; danun 1" Sternzeit = 0".9973 mittlere Zeit, und die Schlägein Bruchtheilen von Secunden aufeinanderfolgen, so wird essich allemal nach kurzer Zeit ereignen, dass die Schlägeder Balancen, beider zu vergleichender Chronometer, in dem-selben Momente zusammenschlagen werden; diese Coincidenzder Schläge zweier Chronometer, kann man nun mit grosserSchärfe, durch das Gehör bestimmen. Wenn die Laute derSchläge, sich deutlich anfangen einander zu nähern, so siehtman auf das eine Chronometer, und merkt sich im Kopfe, dieAngabe seines Secundenzeigers, ganz kurz vor der Zeit,wenn die Coincidenz stattfinden wird, wobei man Null zuzählen anfängt, alsdann zählt man mit den Schlägen diesesChronometers immer fort, und zwar so lange, bis die wirk-liche Coincidenz der Schläge der Balancen selbst, bei beidenChronometern stattfindet, wo man denn auf das zweite Chrono-meter sieht, und die genaue Angabe seines Secundenzeigersabliest; darauf schreibt man, die im Kopfe behaltene Zahlder Secunden des ersten Chronometers auf, fügt die gezähl-ten Schläge hinzu, und schreibt zugleich die Secundenzahldes zweiten Chronometers auf; hiermit verbindet man alsdanndie gehörige Zahl der Stunden und Minuten an beiden Chro-nometern; so dass dadurch ihre entsprechenden Stände imMoment der Coincidenz bestimmt sein werden. Um sich dasim Kopfbehalten zu erleichtern, muss man kurz vor der Coin-cidenz, sich beim ersten Chronometer, den Ort des Secunden-zeigers bei einer vollen Zahl von Secunden merken, gegenwelchen auf dem Zifferblatte ein grosser Strich, oder eineZiffer verzeichnet ist; jedoch dar! die Zählung der Schlägenicht zu lange fortgesetzt werden, weil man sonst sich sehrleicht bei der Zählung irren und die Schläge des einen Chro-