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1 (1850)
Entstehung
Seite
225
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Methoden hat zuerst Hessel am vollständigsten entwickelt; unddadurch einen wesentlichen Fortschritt in der praktischenAstronomie veranlasst. Wir halten es indessen nicht fürnöthig uns hierüber zu verbreiten, denn diese Untersuchun-gen werden nur mit Vortheil bei grösseren astronomischenInstrumenten angewandt; man kann aber die vorzüglichstenAnleitungen zu den sich hierauf beziehenden Methoden, inder Abhandlung von Struve: Observ. Astron. Dorpat. Vol. VI.sive novae serie. Vol. III. 1830. und in Hessels: Königsb.Beobachtungen Vol. VII. p. IV. finden.

Um den Einfluss der zufälligen Theilungsfehler bei derMessung von Winkeln mit kleinen Instrumenten, welche denenähnlich sind, die wir schon oben beschrieben haben, zu ver-ringern; bedient man sich folgender Vorschriften; man bestimmtden gesuchten Winkel aus einer Reihe von Beobachtungen,indem man die Lage des Anfangspunktes der Theilung aufdem Kreise ändert; hierzu löst man nämlich die Schraube,welche denjenigen Kreis befestigt *), der bei der Winkel-messung unbeweglich bleiben inuss, und dreht darauf nachAugenmass diesen Kreis um einige Grade, z. B. 20 °, 40 °,ii. s. w., (aber stets eine kleinere Zahl als 90 u , wenn 4 er-uiere am Kreise sind, oder stets eine kleinere Zahl als 180 °,wenn man nur zwei gegenüber liegende Verniere hat), herum.Darauf zieht man die Schraube an diesem Kreise wieder festan, so dass er wieder ganz unbeweglich wird, und macht

*) Wenn man zum Beispiel horizontale Winkel am Uuiversal-Instrnmente messen will, so muss man die Schraube n (Fig.1. Tafel V.) lösen; wenn man aber Zenithdistanzen amTheodoliten misst, so muss man um den Anfangspunkt derTheilung, oder den Ort des Zeiliths zu ändern, die Schraubem (Fig. a. 2. Tafel IV.) lösen. Es ist zu bedauern, dass mannicht auch auf ähnliche Weise den Verticalkreis des hierbeschriebenen Universal Instrumentes ändern kann.

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