so dass man nun hieraus © und R, und folglich auch t undp — \ q — R — DO 0 bestimmen kann.
Hei den Beobachtungen selbst, inuss man stets das Instru-ment so aufstellen, dass das Licht auf gleiche Weise auf denIston un)i 2 len Yernier einfällt, damit keine Fehler in den Ab-lesungen durch verschiedenartige Beleuchtung entstehen; es istauch vorteilhaft, wenn die Beleuchtung sich während derganzen Dauer der Beobachtungen gar nicht ändert; daher mussman auch, wenn der zu untersuchende Kreis ein Horizontalkreisist, nach jeder Verrückung der Yerniere, das System derKreise um eben so viel zurückstellen. Ferner muss man beider Bewegung der Micrometerschraube, immer diese nacheiner Richtung drehen; weil alsdann die Durchbiegung derKreisspeiche, § 69. Seite 178.) welche bei dieser Bewegungstattfindet, einen Constanten Fehler hervorbringen wird,welcher daher keinen merklichen Einfluss auf die Unterschiededer Vernierablesungen haben kann. Ausserdem muss mandie Yerniere so stellen, dass man so nahe wie nur irgendmöglich am Anfangspunkte (Nullpunkte) ablesen kann; dennwenn wir den l sl « n Yernier ganz genau auf 0 0 oder auf 10 "oder auf'20° u.s.w. stellen, so wird es sich zuweilen ereig-nen können, dass man am Ende des 2 tl ' 11 Yernieres selbst,ablesen muss, wodurch wir dann den vollen Fehler des Yer-nieres in die Bestimmung einführen würden.
2 |p ns Y'o n p em Theilungsfehler des Limbus und Vernieres.
85. Das allgemeinste Mittel, um den Grad der Genauigkeitder Liinbustheilung zu untersuchen, besteht in der Discussionganz eben solcher Beobachtungen, wie wir im vorher-gehenden Paragraphen erwähnt haben. Hierzu stellt manregelmässig die Verniere von .10 0 zu 10 °, oder um irgendeine andere volle Zahl von Graden, die in der Kreisperipherieaufgeht, auf der Gradtheilung weiter, und liest die Angaben