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1 (1850)
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Man muss daher stets die grösste Aufmerksamkeit aufdas Niveau wenden; gebraucht man einen Theodoliten, sokann man die Niveau-Angaben, welche jeder Einstellungdes Fernrohres entsprechen, leicht ablesen; beim Universal-Instrumente befindet sich aber der Kreis, an welchem dasNiveau sitzt, weit vom Beobachter ab; sollte dieser daher keinebesondere Fertigkeit haben, so muss er sich eines Gehülfenbedienen, welcher bei jeder Beobachtung das Niveau, wel-ches seine Lage etwas durch das Umdrehen des Fernrohrsändert, durch die Micrometerschraube, welche den Vertical-kreis bewegt, zuvor einstellt.

Von dem Einflüsse des Collimationsfehlers desFernrohres und der nicht genauen Verticalitätdes Höhenkreises auf die Messung vonZenithdistanzen.

80. Wenn man auch das Instrument noch so sorgfältigberichtigt, so wird sich doch eine solche Berichtigung nie-mals ganz genau erreichen lassen, und daher wollen wirjetzt untersuchen, wie klein die Fehler werden müssen, umkeinen merklichen Einfluss mehr auf die Messung der Zenith-distanzen hervorzubringen. Es sei daher der Collimations-fehlcr der optischen Achse des Fernrohres oder der Haupt-gesichtslinie in Bogensecundcn ausgedrückt = c; die Neigungdes Kreises aber; an welchem die Zenithdistanzen gemessenwerden, gegen die Verticalebene sei in Bogensecundcn i\und nun wollen wir annehmen, dass in Fig. 29. Tafel I.; Z dasZenith ist, <S der Ort des beobachteten Gegenstandes, <S Edie Ebene, welche jdie optische Achse des Fernrohres beider Drehung des Alhidadenkreises im Inneren des Linibus