recht festen Fundamente ruht, und genügend gross im Quer-durchschnitt ist, um das Instrument fest aufzustellen. ZurBequemlichkeit des Beobachters, muss die Säule ungefähr3 Fuss über dem Fussboden hervorragen, auf welchem sichdieser befindet. Beim Aufmauern der Säule aus Ziegelsteinen,muss man zum Mörtel Alabaster hinzuthun, damit das Mauer-werk geschwinder austrocknet, und ihr Fundament selbst,muss ungefähr 3 Fuss tief in die Erde versenkt werden, weilsonst die kleinen Erschütterungen, welche auf der Erdober-liäche stattfinden, die Lage des Instrumentes ändern würden.Zur grösseren Zuverlässigkeit der Aufstellung, lässt man umdas Fundament herum, einen hinreichend grossen, leeren,freien Baum ausgraben; aber ausserdem, damit nicht etwader Beobachter, wider Vennuthen an die Säule stösst, lässtman diese überall ringsum an ihrer ganzen Höhe hinauf mitdünnen Brettern auf solche Weise bekleiden, dass zwischenihr und dieser Bekleidung ein Zwischenraum bleibt. Es wirdjedoch selten vorkommen, dass solche Säulen, Reisenden zuGebote stehen werden, und daher wird es in Ermangelungsolcher am besten sein, sich zur festen Aufstellung des In-strumentes eines eisernen llreifusses zu bedienen, welcher soeingerichtet ist, dass man seinen unteren Theil mit irgend ei-nem schweren Körper belasten kann; der üreifuss wird ausser-dem so verfertigt, dass man seine einzelnen Theile bequemauseinander nehmen kann, um sie bei der Abreise einpackenzu können. Unter jedem Fusse dieses Dreifusses, muss einrecht breiter ebener Stein angebracht sein, damit jener durchseine Belastung nicht in die Erde sinkt. Ferner muss mannoch alle Eisenstangen, mit einem schlechten Wärmeleiterumgeben, indem man sie mit grobem Wollenzeuge umwickelt,wodurch derEinfluss der Temperaturveränderung geschwächtwird. Sollte der Beobachter aber keinen eisernen Dreifusszu seiner Verfügung haben, so wird er genöthigt sein, sicheines hölzernen zu bedienen, welcher jedoch weit weniger
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