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1 (1850)
Entstehung
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vortrefflich. * Mit Hülfe dieser Vorrichtung kann man auchleicht den Werth eines Theiles des Niveaus, in Bogensecundenausgedrückt, finden: denn misst man die Entfernung der bei-den kleinen Vertiefungen auf der Stange in Zollen und Thei-len von Zollen aus; und bestimmt darauf wie viel Gänge auf derSchraube sind, und wie viele dieser Gänge auf einen Zollgehen, so kann man dadurch den Werth eines Ganges inTheilen eines Zolles ausgedrückt erhalten; setzt man dann dieEntfernung der erwähnten Vertiefung, in welcher die Micro-meterschraube steht, von der Mitte der, die beiden andernVertiefungen verbindenden Linien gleich d, und endlich denWerth eines Ganges der Micrometerschraube =: b 1 so ist esklar, dass der Winkel, unter welchem das Niveau gegen den Hori-

rizont geneigt ist, durch einen Schraubengang, sich um ^

d. sin 1"

ändern wird; wenn man daher weiss, wie viele Niveautheileauf einen Gang der Schraube gehn, oder auf einen bekann-ten Theil eines vollständigen Ganges dieser Schraube, sokann man dadurch den Werth eines Niveautheiles, in Bogen-secunden ausgedrückt, finden,

37. Will man die Röhre des Niveaus mit Weingeistfüllen, so lässt man das eine Ende offen und verschliesst dasandere mit einem Glasstöpsel, der fest in die Röhre einge-drückt Avird, und verklebt ihn mit Gummi Elasticum, Avelches erst

*) Damit man die Theile des Umganges der Micrometerschraubebequem ablesen kann, befindet sich auf dem Kopfe dieserSchraube eine Kreisscheibe, welche an ihrem Umfange in60 oder 100 gleiche Theile eingetheilt ist, und gegen dieseTheilung ist alsdann ein kleiner Zeiger aufgestellt, welcherunabhängig von der Micrometerschraube an der Stangefestgemacht ist, so dass man alsdann die Theilung der Mi-crometerschraube, welche mit diesem Abzeichen zusammen-trifft, bequem ablesen kann.