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alle gleichweit von einander abstehen, die Entfernung irgendzweier solcher Striche von einander, nennt man einen Ni-veautheil, welcher folglich ein sehr kleiner Bogen des Krei-ses sein wird, dessen Centrum sich in C, (Fig. 20) befindet.Die Zahl von Secunden, die in diesem Bogen enthalten sind,nennt man den Werth eines Niveautheiles, und sie bezeichnenden Winkel, um welchen die Neigung des Niveaus sich ge-o en den Horizont ändert, wenn die Milte der Blase sich um
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einen Theil verrückt. Um die Lage der Mitte der Blase zubestimmen, liest man die Niveautheile und deren Zehntel,welche den beiden Enden der Blase entsprechen, ab; da wiraber später bei der Beschreibung und Berichtigung der In-strumente hierüber näher handeln werden, und dort auch dieMethoden angeben wollen, wie man den Werth eines Ni-veautheiles und seine Berichtigung bestimmt, so wollen wirhier nur noch ein Paar Worte darüber sagen, wie man dieGüte eines Niveaus beurtheilen kann, und wie die Glasröhremit Schwefeläther oder Weingeist angefüllt wird.
Um zu erforschen ob das Niveau gut gemacht ist, stelltman es auf ein Lineal, welches an einem Ende mit zweiSpitzen versehn ist, die in zwei ihnen entsprechende Ver-tiefungen, auf einer Eisenstange passen; am anderen Endedes Lineals befindet sich eine gute Micrometerschraube,welche sich an eine, in obig erwähnter Eisenstange, ange-brachte Vertiefung fest andrückt. Das Ganze muss auf einesehr feste Unterlage gestellt werden; bringt man dann dieBlase zum Einspielen, und fängt an die Micrometerschraubezu drehen, wodurch das Niveau verschiedene Neigungengegen den Horizont erhält, so wird man gleich sehen, ob beidieser Drehung der Micrometerschraube, gleichen Theilendes Umganges dieser Schraube, auch gleiche Ortsverände-rungen der Blase längs der gläsernen Röhre, entsprechen;ist dieses wirklich sehr nahezu der Fall, so ist das Niveau