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den wir auch zeigen, wie man die Beobachtungen selbst, ver-ändern niuss, lim sie auf den Mittelpunkt der Erde zu redu-ciren, damit die Resultate, der in verschiedenen Gegendenangestellten Beobachtungen, mit einander verglichen werdenkönnen.
3. Jedem Punkte auf der Erde entspricht ein einzigesZenith, man wird also diesen Punkt bestimmen können, wennder Ort des Zeniths auf der Himmelskugel gegeben ist; da-zu ist es nöthig: 1. die Gage des Zeniths gegen den Welt-pol, und 2.) die Lage des Meridians, der durch das Zenithgellt, zu kennen.
Es sei in der Figur 1, A N Q der Aequator an derHinunelssphäre, H AI R der dem gegebenen Punkte o aufder Erde entsprechende wahre Horizont, und CZ die Linie,welche durch den Mittelpunkt der Erde C, parallel der Rich-tung der Lothlinie geht. Alsdann misst der Bogen A Zden Winkel, welcher an dein gegebenen Orte von der Loth-linie mit der Ebene des Aequators gebildet wird; dieserWinkel heisst die geographische Breite des Orts, undbestimmt in der Ebene des Meridians H A Z jP, die Lagedes gegebenen Punktes auf der Erde zum Aequator. HieBreite ist nördlich, wenn der Ort nördlich vom Aequatorliegt, und südlich, wenn er südlich von demselben liegt.Ha nun die Lothlinie senkrecht auf dein Horizonte, die Erd-achse aber senkrecht auf dein Aequator steht, so wird A Z -j-Z P == P Z + P R = 90 °, und folglich A Z = P R,d. h. die Breite eines Ortes ist gleich der Höhe desPols über dem Horizonte.
Um die Lage der Ebene des Meridians zu bestimmen,ist es nur nöthig in einer bestimmten Richtung den Winkelzu messen, welcher von diesem Meridiane mit dem Meridianeeines beliebigen andern, bereits bekannten Ortes gebildet wird.Unter dein ersten Meridiane, wird derjenige verstanden, vonwelchem ab alle anderen gezählt werden; die Engländer