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Der Ivildbann muß später an die Gauerben gekommen sein, dasie (523 und (5^0 mit der Reichsstadt Nürnberg über kvildbann,Fraisch, hohe Obrigkeit und Zagdgrenzen Verträge abschlössen.
Die Einnahmen der Ganerben aus der Ganerbschaft bestandenans Grundzins, Frohnzins, Handlohn, Gülten, Gattergeld, Zägergeld,Lehengeld, Heugeld, Kuhkäse, Fastnachthennen, Zehentkäse, Herbst-hühner, kveihnachtswecken 20. Nicht gering waren aber die Ver-waltungskosten, da eine große Anzahl von Beamten und Dienstleutenangestellt war.
Durch die Schlacht am weißen Berge bei Prag war das Schicksalder Oberpsalz mit dem des besiegten Churfürsten entschieden worden.Dieselbe wurde vom Kaiser dem Churfürsten Maximilian verliehen.Als derselbe die Ganerben von Notenburg im Jahre (629 Zur Hul-digung nach Amberg entbot, weigerten sich dieselben, zu erscheinenund ihm als Landesherrn zu huldigen. Daraufhin verlangte der Chur-fürst (629 die Geffnung der Burg unter bestimmten Bedingungen,was auch durch einen Vertrag geschah, der die Rechte der Ganerbenwesentlich beschränkte und die Macht des Burggrasen zu einein Schattenherabdrückte. Nicht einmal ihre Zusammenkünfte durften die Gan-erben in Rotenberg selbst abhalten, sondern in Schnaitach. Dieseshatte zur Folge, daß im Jahre (662 die Ganerbschast um (00 000 Fl.an Churbayern verkaust wurde.
Bauern vergrößerte und verstärkte die veste, bis sie (703 imspanischen Crbfolgekriege zweimal von Truppen des fränkischen Kreisesbelagert und das zweite Mal durch den General Gras Christophkvilhelm v. Aufseß (307) erobert bezw. ausgehungert wurde und sichEnde September (703 ergab, worauf sie geschleift wurde.H
Nachdem durch den Mrechter und Rastatter Frieden (7(3 und(7(H Rotenberg wieder an Bayern gekommen war, wurde dasselbebis zum Zahrc (72s) bedeutend vergrößert und verstärkt und zurFestung erweitert.
Im bayerischen Crbfolgekriege wurde Rotenberg (7^ von denOesterreichern ohne Crfolg blockirt. Zm Zahre (?96 wurde es abervon den Franzosen erobert und im Zahre (3(9 als Festung aufge-hoben und abgebrochen.-)
Die Ganerbschaft, welche von (H73 — (662 bestanden hatte, brachteden bethciligten Familien gewiß manche Vortheile, konnte aber theils
h Näheres bei Christoph Wilhelm (so?).
Jahresbericht des historischen Vereins von INittelfranken vontsqs S. 65 ff.