Vorwort.
Durch die vorliegende Familiengeschichte wird eigentlich ein Herzens-wunsch, ein moralisches Vermächtnis; unseres seligen Vaters und Ahn-herrn der Linie Unteraufseß, Haus Freiherr v, u, z. Aufseß, des Gründersdes Germauischen Museums, erfüllt, der sich's zur Lebensausgabe ge-macht und oft ausgesprochen hatte, die Geschichte seines Geschlechtsschreiben bezw. das von ihm im Jahre (333, also gerade vor fünfzigIahren, herausgegebene erste Heft derselben für die Zeit von (((Hbis (333 fortsetzen zu wollen. Leider war es ihm, als er am 6. Mai(372 vom Tode ereilt wurde, nicht mehr möglich gewesen, seine Plänezu verwirklichen. Dagegen hinterließ er außer seinen Schriften, demwohlgeordneten Familienarchiv, den Auszügen aus den Akten undUrkunden desselben und sonstigen Archivalien und Schriften ziemlichbedeutende vorarbeiten zur Familiengeschichte, wie z. B. eine.genauausgearbeitete Stammtafel und die eigenhändig geschriebenen Lebens-beschreibungen von vierzehn Familienmitgliedern, nämlich von Ulrich(57), Friedrich (58), Tonrad (59), Burkard (60), Friedrich (66), Tonrad(63), Tonrad (3H), Tonrad (90), Heinrich (93), Tonrad (((P, Peter((HP, Tuchar ((W, Hans Siegmund (203) und Hans lvilhelm (262),welche mit wenig Aenderungen und mit den nöthigen (Quellenangabender Familiengeschichte einverleibt wurden.
Um nun endlich diese Aufgabe zu Tnde zu bringen, wurde aufder Familienkonferenz am (9- September (335 der Beschluß gefaßt,den Unterzeichneten zur Aufstellung eines Planes zur Fämiliengeschichteund zur Berichterstattung bis zur nächsten Konferenz zu beauftragen.Auf dieser konnte ich am 6. September (336 berichten, daß bereits5(0 Lebensbeschreibungen vollendet seien, und daß die Arbeit bis zumHerbste (837 so gefördert sein werde, daß der Druck beginnen könne.Nachdem auf der Konferenz am 6. September (387 das druckfertigeManuskript von mir in vortrag gebracht war, wurde nach nochmaligerDurchsicht der Druck (388 begonnen und vollendet.