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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
Entstehung
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werth machen sollen, da man aber andererseits eine, wenn auch zuerstkleine, doch mit der Zeit, durch Vermächtnisse und Schenkungen, leichtzu vergrößernde Stiftung zum Besten der Familie für ein Bedürfnißerachtete, so wurde im Jahre (832 ein Statut der Freiherr!,v. Aufseßschen Familienstiftung von den großjährigen Agnatenfestgesetzt und am s)> Juni (332 der Königlichen Regierung zu Bay-reuth mit der Bitte vorgelegt, dieser Stiftung als juristische Persondie Königliche Bestätigung zu verschaffen.

Diese Bestätigung wurde von König Ludwig II. von Baz-ern am(Z. Juli (332 ertheilt, und trat die Stiftung am f. Juli (332 mit demSitze zu Aufseß ins Leben. Das Statut zerfällt in 6 Abschnitte und20 Paragraphen.

Der I. Abschnitt handelt von dem Zwecke, dem Rainen und denRechtsverhältnissen der Stiftung.

Nach Z ( verfolgt die Stiftung den Zweck, einestheils die in denzu den Stammgütern gehörigen Schlössern Unter- und Gberaufseß,sowie in den übrigen zum Aufseßschen Familienbesitze gehörigen Ge-bäuden vorhandenen und später dahin gestifteten Familienbilder, Gin-richtungsgegenstände, Geräthe, Bücher, Kunstwerke, Pretiosen, Archivalien,Sammlungen und werthvolle Gegenstände aller Artfür immer der Familieund nach dem Aussterben des RIannesstammes durch Uebergabe aneine noch zu bestimmende Siftung oder Sammlung für Kunst undkvissenschaft dem Staate zu erhalten, andererseits aber den weiterenZweck, den Mitgliedern der Familie Spenden und Beihülfen in Geldzu gewähren und nach dem Aussterben des Rkannesstammes zweiweitere lvohlthätigkeitsstiftungen in das Leben zu rufen.

Abschnitt II handelt von den Gegenständen der Stiftung, die ineinem Inventar verzeichnet sind.

Dieses Inventar enthält gegen 30 gemalte Familienportraitsvom (3. Jahrhunderte bis in die neueste Zeit, sodann eine Anzahlvon Ginrichtungsgegenständen des Familiensaales, der Schloß-kapelle und der alten Burg, sowie eine Anzahl von gemaltenUlajoliken (Tellern, Schüsseln, Krügen, Bestecken) aus dem (6. und(7. Jahrhunderte, ferner Gläser und Flaschen, dann Kaffee-tassen und Kannen aus dem (7. bis (8. und aus dem Anfangedieses Jahrhunderts; außerdem sind darin enthalten: eine Sammlungalter Hirsch- und Rehgeweihe mit geschnitzten Köpfen, welche denHausflur schmücken, dann mehrere alte Schränke mit Schnitzarbeitund Vergoldung aus dem (7. und (3. Jahrhunderte, ferner An-denken aus dem Nachlasse der Urgroßeltern, Großeltern und Glternder jetzigen Besitzer, sowie einige ältere lvaffen und Ausrüstung?-