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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
Entstehung
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sichere» Orten aufbewahrt werde», um uicht so leicht zu Gruude gehenzu köuueu.

So mühevoll u»d kostspielig auch eiue solche Ordnung ist, so weuigsollte eine Gutsherrschast, eiue Gemeinde oder Stiftung Mühe undRosten hierfür scheuen, Man wird sich hierdurch vollkommen klar überseine eigenen Rechtsverhältnisse und deren Entstehung und hat beijeder möglichen Neanstaudung sogleich die ganze Waffenrüstung desRechts bereit; man ist augenblicklich in den Stand gesetzt, eine Neweis-sührung anzutreten, oder erhält die Ueberzeugung, daß eine solche niegeleistet werden könne. Die Wichtigkeit einer solchen Sicherheitim Augenblick des Neginus eines Rechtsstreites wird wohl Zedererkennen, der mit dem Wesen desselben bekannt ist und weiß, daß beieiner ungünstig gelagerten Sache wenigstens es daraus ankomme, dengünstigsten Moment des Rechtsstreites zum vergleich zu benützen.Ein in oben beschriebener Art geordnetes Archiv läßt nie im Unklaren,da auch die unscheinbarsten Nebendinge in den Registern aufgeführtsind, die in gewissen Fälleu bei Unmöglichkeit eines direkten Neweiseswenigstens einen indirekten Neweis liesern.

3. besondere Schriften über Auffeßsche Genealogieund Geschichte.

von genealogischen Schriften sind vor Allem zu nennen:(. Die Familienchronik und Stammbaum des Jakob v, A. (223),den derselbe im Zahre (6(6 auf Grund der vorhandenen Urkundenausgestellt hat, und der den Zeitraum von (2^6^(6(6 umfaßt.Dieselbe befindet sich nebst einem dazu gehörigen großen Stamm-bäum im Archiv zu Aufseß.

veranlaßt wurde diese Arbeit Zakobs, nach einer Vorstellungdesselben an den Fürstbischof zu Würzburg vom 2s>. November (6(6im Archiv zu Aufseß, dadurch, daß pankraz v, A. (266) an denFürstbischof das Ansinnen stellte, mit den würzburgschen umgehendenGeschlechtslehen nicht, wie bisher, die Aeltesten des Geschlechtes,sondern nur den Aeltesten der Freienfelser Linie zu belehnen,weil angeblich die Verwandtschaft beider Linien (Aufseß undFreienfels) nicht nachzuweisen sei. Zakob bewies aber die gemein-same Abstammung von Otto (23), die sich zur Zeit noch voll-ständiger urkundlich nachweisen läßt. Da diese Stammchronik ihre