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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
Entstehung
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den bestimmten Gegenstand Nachrichten vorhanden sind, ohne daß dieUebersicht dnrch oftmalige IViederholung der Urkunden- und Akten-rnbra und der Büchertitel, die man in den chronologischen Verzeich-nissen sehr leicht dnrch Aufsuchung des Jahres findet, erschwert wird,Ulan überschaut hierdurch bei jedem einzelnen Orte und jeder ein-zelnen Person Alles, was darüber zerstreut im Archive oder in Schrift-stellern vorkommt. Das Personenregister hatte allerdings eineSchwierigkeit mehr als das Ortsregister, weil namentlich in der älternZeit nicht nur die Genealogie, sondern auch die Ausscheidung der oftmehrfach zu gleicher Zeit vorkommenden Taufnamen desselben Ge-schlechts große Mühe verursacht. Zede Person des Aufseßschen Ge-schlechts erhielt eine eigene fortlaufende Nummer nach der Stellung,die sie in der Stammtafel einnimmt.

- Das Sachregister, welches bei dem Familienarchive allein überis?L>O Artikel zählt, ist ebenso eingerichtet, nur, daß es da, wo dieArtikel schon im Grts- und Personenregister vorkommen, der Rürzewegen mit Angabe des Zeitraumes blos auf die Orte und Namenhinweist.

Auf diese Meise ist nun das Aufsuchen von Archivalien und diewissenschaftliche Benützung derselben so erleichtert, daß in der Thatnichts zu wünschen Übrig bleibt; denn in wenigen Minuten kann mannicht nur erfahren, was über einen bestimmten Gegenstand vorhandenist, sondern sogleich alle betreffenden Materialien sowohl in Griginalienals in getreuen Auszügen zusammenfinden und über das Vorhanden-sein verwandter Gegenstände sich Rechenschaft geben. Doch wird auchkein Sachkenner die Schwierigkeit der Herstellung einer solchen Tin-richtung verkennen, weshalb es zweifelhaft ist, ob sich eine solche beieinem großen Archive, in welchem sich hnnderttausende von Urkundenbefinden, ohne außerordentliche Anstrengung und Rosten einführenließe, da dieses kleine Archiv eine zwanzigjährige Arbeit in Anspruchqcnommcn hat, Uebrigens dürfte die rein chronologische Ordnungder Archive schon deshalb die beste sein, weil sie nicht nur die natür-lichste und einfachste, sondern auch die einzige ist, welche durch Zu-wachs neuer Archivalien nicht gestört zu werden braucht, für alle Zeithinaus gültig bleibt und nicht von der Systcmatisirung einzelnerArchivare abhängt, Ueberdies erfordert diese Ordnung auch deuwenigsten Raum zur Aufstellung und ist nach einer Störung amleichtesten wieder herzustellen. Gute Repertorien und Register, welchegewiß bei jeder andern Ordnung eines Archivs unentbehrlich er-scheinen, sind freilich hier die Seele des Ganzen und müssen zurSicherheit wenigstens in cluplo vorhanden sein, und an verschiedenen