Beweise auf Urkunden gründet, die fast alle noch vorhanden sind,so kann dieselbe mit sehr geringen Ausnahmen als grundlegendangesehen werden.
Nur einige Urkunden von untergeordneter Bedeutung sindnicht mehr aufzufinden — nämlich eine Urkunde von (3^6 überdie Stiftung Alheids und ihrer Söhne zu Ottos (23) Seelenheil,eine solche von (376 über die Vormundschaft Ottos (76), ein Rauf-brief Albrechts des Düngern (39) von (373, dann ein Brief von(36(s, eine Urkunde über die Abtretung Rönigsfelds von Burkard(60) an Friedrich v. A. (53) von (^03, ferner eine Urkunde überdie Verleihung des Schenkenamtes an Heinrich v. A. Hch durchKaiser Albrecht von (V9- —
2. Als die nächste genealogische Arbeit ist die Aufseßsche Stamm-tafel zu erwähnen, welche vom Pfarrer Biedermann währendseines Aufenthaltes in Aufseß zusammengestellt und mit eigenerHand geschrieben wurde. Dieselbe umfaßt die Genealogie von derältesten Zeit, (2s)6 bis (7^7, und befindet sich im Original imArchiv zu Ansseß.
3. Außerdem finden wir noch die Anfseßsche Genealogie in dem vonBiedermann im Jahre (7^7 verfaßten kvcrke Über die Genea-logie der Reichs ritterschaft des Rantons Gebürg undBann ach.
Pfarrer und Magister Johann Gottfried Biedermann ausplanen, der am (9. November (7((2 als Pfarrer in Aufseß ein-zog und dort bis (((. Oktober (?V wirkte, war während dieserZeit als Genealoge sehr thätig, denn er schrieb außer den er-wähnten Schriften noch (7V die Genealogie der fränkischen Grafen-häuser, (7H6 der Fürstenhäuser, (7^8 der Ritterschaft der RantoneSteigerwald und Altmühl, (7V ber Rantone Nhön und Iverra.In Untersteinach, wohin er (?V versetzt wurde, schrieb er noch(733 die Genealogie der Ritterschaft des Rantons Odenwald und(732 der voigtländischen Ritterschaft.
bvenn auch seine Schriften Mängel haben, so zeigen sie dochmanches Richtige und nachträglich Bewiesene und geben jedenfallseinen guten Leitfaden ab.H
H. Mag noch erwähnt werden die im Archiv zu Aufseß befindlicheLcbensskizze Friedrich bvilhelms v. A. (39V, welche derselbe
h S. Näheres in Hans v. A. Schrift über die kirchlichen Verhältnisse zuAufseß S. 67.