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dieses zu erreichen, zwangen sie die Mitglieder des Geschlechts v. A.mit Waffengewalt zn drei, durch vier Schiedsleute, Hans v, Vestenberg,Heinrich r>, Kindsberg, Tonrad schütz v. Leineck und Erenfriedv. Seckei?dorf, festgestellte Verträgen, die am 2s. Oktober (573 ansder plassenburg bei Tulmbach abgeschlossen wurden.H
Erst durch diese Verträge wurden die Burgen Aufseß und bvüstcn-stein burggräsliche Söhne- und Töchter-Lehen, der Burggraf ver-zichtete auf alle von der Burg Aufseß gekauften Antheile und versprachseinen Schutz; dagegen versprachen die Aufseß, dem Burggrafen mitihrer veste Freienfels gegen Jedermann, mit Ausnahme des Bischofsvon Bamberg, der ihr Lehenherr war, zu gewarten, und erlaubtendem Burggrafen, in ihren Burgen Aufseß und Freienfels sein Kriegs-volk so oft er will einzulegen; endlich wurde gegenseitig einen gutenBurgfrieden zu halten versprochen.
Nunmehr hatten die Aufseß zwei Lehenherreu, deren Einfluß sichsehr verschiede« äußerte und für die Existenz der Familie deshalbnicht sehr vortheilhaft war, weil die politischen Pläne beider Lehen-Herren immer mehr auseinander gingen und die Kirchen-Reformationmit ihren Kämpfen später manche Spaltung hervorrief, zumal dieBurggrafen von Nürnberg, spätere Markgrafen von Bayreuth undAnsbach, zur lutherischen Lehre übergetreten waren.
An Auszeichnungen fehlte es schon in früher Zeit dein Geschlechtenicht; denn im Jahre (325 ist Otto v. A. (23) (vir sirenuus et ec;ues?ricliAnilMe prüäüu») von? Bischof Johann von Bainberg mit den?Knterschenken an? t belehnt worden. 2)
Ferner wurden an? ((. März (387 Ulrich (37>, Friedrich (53) undTonrad v. A. (5s>), von? König kventzel wegen ihrer Verdienste umKaiser und Reich für sich und ihre Nachkommen ewiglich zu ihren?Schlosse Aufseß mit Stock und Galge?? belehnt, um damit nach Rechtzu richte??. Daß dieses Recht, das im Jahre (4s(5 durch KaiserSigismund erneuert uud bis zum Ende des (8. Jahrhunderts vonder Familie v. Aufseß faktisch ausgeübt wurde, zu manchen Streitig-keiten mit dei? Grenznachbarn, den? Bischof voi? Bainberg und deinBurggrafen voi? Nürnberg bezw. Markgrafen von Baxreuth, Anlaßgab, läßt s?ch denken, doch war es immerhin eii? Privileg!??»?, das fürdie Bedeutung des Aufseßschen Geschlechtes Zeugniß giebt, ff
ff Abgcdr. ii? Non. ?oll. IV. S. H57.ff S. Abschn. IV. z.ff S. Abschii. IV. z.