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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
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85. FortMMM, Wilhelm Kaspar, geboren 21. Mai 1353 zuVechta, Großherzog-tum Oldenburg, besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt von Herbst 186675.Mit dem Zeugnis der Reife entlassen, ging er Herbst 1875 nach Münster, um sich dortden neuphilologischen und historischen Studien zu widmen. Nachdem er seinerMilitairpflicht genügt, kehrte er im Herbst 1379 nach Vechta zurück, um sich aufdas Staats-Examen vorzubereiten, das er im Februar 1881 vor der wissenschaftlichenPrüfungs-Kommission in Münster ablegte. Ostern 1881 wurde er zur Ableistungdes Probejahres dem Realgymnasium zu Düsseldorf überwiesen. An dieser Anstaltwurde ihm im Herbste desselben Jahres eine kommissarische Hülsslehrerstelle über-tragen, die er bis Ostern 1836 verwaltete, wo er zum ordentlichen Lehrer an der-selben Anstalt befördert wurde.

86. Köstcr, Wilhelm, geboren am 13. März 1855 zu Anholt in Westfalen,besuchte von Herbst 1871 bis Ostern 1876 das Gymnasium zu Münster in West-falen; studierte dann an der Königlichen Akademie daselbst deutsche Sprache,Geschichte, Geographie und klassische Sprachen. Der Prüfung pro krenltats äo-«enäi unterzog er sich am 15. Juni 1881; war von Ostern 1381 bis Ostern 1883am Gymnasium zu Emmerich und seitdem am hiesigen Realgymnasium thätig.

87. Dr. Spieß, Heinrich, geboren den 16. Juni 1855 zu Wiesbaden, erhieltseine Vorbildung auf dem Progymnasium zu Dillenburg und dem Gymnasium zuWetzlar. Von dort mit dem Zeugnis der Reife entlassen, besuchte er von Herbst1872 ab die Universität zu Leipzig und Marburg, um sich vornehmlich altklassischenund germanistischen Studien zu widmen. Im Juli 1877 wurde er von der philo-sophischen Fakultät zu Leipzig auf Grund seiner Dissertation: vo -Hemanis poetasäwleeto (Curtius Studien X) promoviert. Nachdem er eben daselbst das Examenp. k. ä. bestanden, trat er im Herbst 1873 sein Probejahr am Königlichen Gym-nasium zu Wiesbaden an. Nach Ablegung desselben wirkte er bis Ostern 1381 alswissenschaftlicher Hilfslehrer und ordentlicher Lehrer am städtischen Gymnasium zuLiegnitz, seitdem an hiesiger Anstalt.

88. UolllMMM, Carl Heinrich Lothar, geboren am 3. August 1853, genoß seineVorbildung an den Gymnasien zu Pyritz und Jauer, deren letzteres der Leitungseines Vaters, vr. Richard V. anvertraut ist. Mit dem Zeugnis der Reife von?15. Februar 1876 begab er sich an die verewigte Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg, woselbst er von Ostern 1876 bis Michaelis 1379 philologischen undgermanistischen Studien oblag. Am 20. Januar 1880 wurde er auf Grund seinerJnaugural-Dissertation^.naleota Iwessa" zum Doktor der Philosophie promoviertund genügte von Ostern 18811882 seiner Militärpflicht als Einjährig-Freiwilligerbeim II. Posener Infanterie-Regiment Nr. 19. Im Juni dieses Jahres bestander seil? examsn pro wo. äoe. und begani? zum Herbst seine Amtsthätigkeit alsoanck. prod. am Gymnasium zu Jauer, an welchem er bereits früher vertretungs-weise eine Zeitlang unterrichtet hatte. Daselbst verblieb er nach absolvierte??? Probe-jahr bis Ostern 1883 als wissenschaftlicher Hülsslehrer, ging sodann in gleicherEigenschaft an das Progymnasiun? zu Weißensels a. d. S. und ist seit Ostern 1884als ordentlicher Lehrer an hiesiger Anstalt beschäftigt. Durch Teilnahme an eine???Kursus der Königliche?? Turnlehrer-Bildungsanstalt zu Berlin (Winter 1886/37)