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erwarb er sich die Befähigung zur Erteilung des Turn- und zur selbständigen Leitungdes Schwimmunterrichts.
89. Werber, Lambert, geboren 11. November 1355 zu Düren, wurde im Herbst1877 vom Gymnasium seiner Vaterstadt mit dem Zeugnis der Reife entlassen.Er studierte vier Semester an der Universität Bonn, demnächst an der KöniglichenAkademie zu Münster Germanistik, neuere Sprachen und Litteratur, sowie Geschichteund Geographie, und bestand im Januar 1883 sein oxameu pro kao. äoo.Von Ostern 1383 bis Ostern 1334 leistete er unter Direktor Dr. Kirchner amRealgymnasium zu Düsseldorf das vorschriftsmäßige Probejahr ab; war hieraufein halbes Jahr an derselben Anstalt, dann an der höheren Bürgerschule zu Düssel-dorf kommissarisch beschäftigt und erhielt vom 1. April 1337 ab eine definitiveLehrerstolle an dieser Schule.
90. Dr. Kirchner. Fr., geboren 1340 zu Glauzig bei Köthen, vorgebildet aufdem Gymnasium zu Frankfurt a. O. und der Universität zu Berlin, promovierte daselbstam 20. August 1861, x. k. ä. geprüft ebendaselbst Anfang Mai 1862, Ostern 1362Hülfslehrer am Gymnasium zu Pyritz, Ostern 1363 ordentlicher Lehrer undAlumnatsverwalter am Gymnasium zu Frankfurt a. O., Michaelis 1864 ersterOberlehrer am Progymnasium, zuletzt am Gymnasium in Demmin, 1. Dezember1870 Prorektor am Gymnasium in Jauer, Michaelis 1872 Direktor des Gymnasiumsin Ohlau, 1. Juli 1877 Direktor des Königlichen Gymnasiums in Ratibor. InDüsseldorf begründete er an der Realschule die Gymnasialklassen und übernahmdann ini Sommer 1885 das Direktorat an der Ritterakademie in Liegnitz.Geschrieben hat derselbe „Oo ^.nilooictoa guas tortur tertia orations". Berlin 1861.„Ok oratiouum ^.ntipbontearum tsmporidus". Frankfurt 1364. „Huaestionssl0z-siaeas". Demmin 1870. „Os vicosiina 4,xsias oratious". Ohlau 1373.„Huasstionos Xouopllonteao". Ratibor 1879.
91. Dr. Dostgcu, Peter, wurde geboren am 22. Oktober 1358 zu Weinsheim imRegierungsbezirk Trier. Von Herbst 1871 ab bis Ostern 1878 besuchte er dasProgymnasium in Prüm und begab sich dann nach Münster i. W., um an demdortigen Königlichen Gymnasium die Prima zu absolvieren. Nachdem er Ostern1380 das Zeugnis der Reife erhalten, widmete er sich an der Akademie zu Münsterdem Studium der Philologie und wurde auf Grund der Dissertation „vo Demo-stllsnis Nickiana." nach bestandenem sxamsn ri^orosum am 7. August 1884 daselbstvon der philosophischen Fakultät zum Doktor der Philosophie promoviert. Am5. Februar 1885 unterzog er sich der Prüfung pro kaeultato äoesnäi und tratdarnach Ostern desselben Jahres sein pädagogisches Probejahr am Realgym-nasium in Düsseldorf an, woselbst er zu Ostern 1836 zum wissenschaftlichen Hülfs-lehrer und zu Ostern 1837 zum ordentlichen Lehrer gewählt wurde.
92. Schulte, Hermann, geboren zu Kalthof bei Jserlohn am 7. März 1353,besuchte die Gymnasien zu Soest und Arnsberg und studierte in Leipzig, Berlinund Göttingen Theologie. Herbst 1377 absolvierte er die erste theologische Prüfung,war darauf 1 Jahr lang als wissenschaftlicher Hülfslehrer thätig und unterzog sichHerbst 1873 in Bonn der Prüfung pro kao. äoo. und ein Jahr nachher demzweiten theologischen Examen. Am 1. Januar 1830 trat derselbe an dem Real-