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bürg ernannt. — Veröffentlicht hat er verschiedene Aufsätze in der Zeitschrift fürromanische Philologie, den Englischen Studien, der Zeitschrift für neufranzösischeSprache und Litteratur u. f. w. Von 1880 bis 1885 gab er die Zeitschrift fürOrthographie, Orthoepie und Sprachphysiologie heraus; seit 1887 die PhonetischenStudien. Im Buchhandel sind als selbständige Arbeiten von ihm erschienen:
1. Die rheinfränkische Umgangssprache in und um Nassau. Wiesbaden, Niedner1375. —
2. Die Handschriften der desto äos I-obsraius. Halle, Niemeyer 1876. — 3. Eng-lische Schulgrammatik. 1. Formenlehre. Leipzig, Teubner 1879. — 4. Der Sprach-unterricht muß umkehren! Heilbronn, Henninger 1832, 2. Auflage 1836. —
5. Elemente der Phonetik. Heilbronn, Henninger 1884, 2. Auflage 1837. —
6. dorman Uronunoiation: kraotioo ancl Illsor/. Heilbronn, Henninger 1885. —
7. Die Aussprache der in dem Wörterverzeichnis für die deutsche Rechtschreibungw.enthaltenen Wörter. Heilbronn, Henninger 1885. — 8. Die Aussprache desEnglischen nach den deutsch-englischen Grammatiken vor 1750. Marburg, Elwert
1886. — 9. Englisches Lesebuch. Unterstufe. (Mit F. Dörr.) Leipzig, Teubner
1887. — 10. Einführung in die englische Philologie. Marburg, Elwert 1838.
76. vr. Dtumbergrr, Friedrich, geboren am 24. Oktober 1843 zu Kreuznach,besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt vom Herbst 1862 bis 1869 und studiertedann Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Bonn. Er arbeitetedaselbst in den Laboratorien der Professoren Clausius, Kekulo, Hanstein und Troschelund war beständiges Mitglied der Seminarien der mathematischen und der natur-wissenschaftlichen Sektion der philosophischen Fakultät. In seinen mathematischenStudien folgte er vorwiegend der Leitung des Professors Lipschitz. Am 8. Juli1873 wurde ihm die philosophische Doktorwürde verliehen; am 23. Februar 1874bestand er das Examen p. k. 4. — Ostern 1874 trat er an dem Gymnasium ander Apostelkirche zu Köln das Probejahr mit voller Beschäftigung an, wurde aberschon im Herbst desselben Jahres dem dortigen Gymnasium an Marzellen zurVertretung einer fehlenden Lehrkraft überwiesen. Am 23. Dezember 1374 wurdeer von der Stadtverordneten-Versammlung auf Vorschlag des Kuratoriums zumordentlichen Lehrer an der Realschule zu Düsseldorf gewählt; er übernahm dieStelle im Herbst 1875 und verblieb in derselben bis zum Schlüsse des Jahres 1885.Eine im Jahre 1383 auf ihn gefallene Wahl zum Oberlehrer am Realgymnasiumin Lippstadt lehnte er ab, desgleichen die Anerbietungen einer Kreisschulinspektionin der Provinz Posen und im Regierungsbezirk Trier. Im Januar 1886 wurdeihm die Kreisschulinspektion über den Landkreis Düsseldorf zunächst kommissarischübertragen; seit dem 1. September desselben Jahres verwaltet er dieses Amtdefinitiv. — Von den gedruckten Arbeiten desselben sind zu erwähnen: Die stationäreWärmebewegung in dein gleichmäßig leitenden rechtwinkeligen Parallelepipedum.Jnaugural-Dissertation. — Patriotische Dichtungen und Wanderbilder. Düsseldorfbei L. Voß Ä Coinp. — Altdüsseldorf. Die niederrheinische Fehde bis zur Erhe-bung Düsseldorfs zur Stadt. Jakobe von Baden. Programmabhandlungsn.
77. vr. Moers, Joseph, katholischer Konfession, wurde am 16. Juli 1842 zuEmmerich geboren. Er besuchte das Gymnasium in Bonn, woselbst er im August1861 das Zeugnis der Reife erwarb. Sodann widmete er sich auf der rheinischenFriedrich-Wilhelms-Universität philologischen Studien mit besonderer Berücksichti-