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Löwen, London und Paris neuere Sprachen. Im Jahre 1870 trat er als Einjährig-Freiwilliger in das 8. Feldartillerie-Regiment ein und nahm teil an der Belagerungvon Metz und an den Kämpfen der Nordarmee unter Manteuffel und Gäben. Ani14. Januar 1374 bestand er vor der Königlichen wissenschaftlichen Prüsungs-Kom-mission zu Bonn sein Examen pro kae. jäoe. und wurde Ostern desselben Jahresdem Realgymnasium zu Aachen behufs Ablegung des Probejahres und Verwaltungeiner wissenschaftlichen Hülfslehrerstelle überwiesen. Ostern 1875 berief ihn DirektorOstendorf als ordentlichen Lehrer an das Realgymnasium zu Dusseldorf, an welcherAnstalt er bis Herbst 1878 thätig war. Dann trat er als ordentlicher Lehrer andie hiesige höhere Bürgerschule über. Am 24. Juni 1330 ist er zum Oberlehrerbefördert worden. Im Drucke sind von ihm erschienen (im Verlag von W. Spemann,Berlin und Stuttgart): 1. Französische Grammatik für sechsklassige Schulen. 2. Kurz-gefaßte französische Syntax. 3. Französisches Übungsbuch.
74. Dr. Uctstm, Julius, geboren 23. Januar 1851 zu Obercostenz, Regierungs-bezirk Coblenz, besuchte das Gymnasium zu Kreuznach und ging Herbst 1869 zurUniversität. Er studierte Theologie und Philologie in Halle, Bonn und Utrecht,bestand im Oktober 1873 das erste theologische Examen pro liesutla oonoionauckiund im Juli 1876 das philologische Staatsexamen pro kaeultate äoesuäi. Daraufdiente er als Einjährig-Freiwilliger im 4. Garde-Grenadier-Regiment Königin inCoblenz, welchem Regiments er auch als Reserveoffizier angehört. Im Herbst 1877trat er als Probekandidat am Gymnasium in Essen a. d. Ruhr ein und wurdeein halbes Jahr später der dortigen Realschule überwiesen. Von Ostern 1879 bisHerbst 1884 war er am Realgymnasium in Düsseldorf als Ordentlicher Lehrerthätig. Herbst 1884 ging er als Oberlehrer an das Realgymnasium in Perleberg;Ostern 1886 wurde er Oberlehrer und evangelischer Religionslehrer ani Kaiser-Karls-Gymnasium und am Realgymnasium in Aachen. Er promovierte in Tübingenmit einer Abhandlung „über die Ethik des Hutcheson".
75. Dr. Victor, Wilhelm, geboren 25. Dezember 1850 zu Cleeberg, Regierungs-bezirk Wiesbaden, erlangte das Zeugnis der Reife auf den« Gymnasium zu Weil-burg, Ostern 1869, und studierte von da ab bis Ostern 1872 in Leipzig, Berlinund Marburg Theologie und Philologie. Vom Sommer 1872 bis dahin 1873hielt er sich in England auf, kehrte im Herbst 1873 nach Marburg zurück undstudierte bis Herbst 1874 daselbst neuere Sprachen. Ein Vierteljahr lang war erhierauf als Lehrer an der höheren Töchterschule zu Essen thätig. Am 2. Februar1875 erteilte ihm die philosophische Fakultät Marburg die Doktorwürde. DasHx. pro kao. äoc. bestand er in Marburg am 16. Juli desselben Jahres. BisOstern 1876 war er wieder in England und trat sodann unter Direktor Ostendorfals Probekandidat und Hülfslehrer bei der Realschule I. O. zu Düsseldorf ein.Im Herbst 1378 ging er als ordentlicher Lehrer an die von Professor Unverzagtgeleitete städtische Realschule zu Wiesbaden. Am 1. Januar 1882 wurde er aufsein Ansuchen aus dieser Stellung entlassen, um die Leitung der GarnierschenLehr- und Erziehungsanstalt zu Friedrichsdorf i. T. zu übernehmen, folgte aberschon nach wenigen Monaten einem Ruf als I-eoturor on Dsutouio lmuAuuAssuuä I4terg.turs an das neugegründete llniversitz- dotiere zu Liverpool. Ostern1884 wurde er zum außerordentlichen Professor der englischen Philologie in Mar-