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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
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und wurde in demselben Jahre als ordentlicher Lehrer an die Realschule I. Ordn,zu Düsseldorf berufen. Nach achtjähriger Arbeit an derselben wurde ihm vomKöniglichen Konsistorium der Provinz Sachsen die Pfarrstelle zu Treffurt in Th.übertragen, in der er gegenwärtig noch steht.

71. Kahn, Heinrich, wurde 1839 in Damnah in der Landdrostei Lüneburg geboren.Nachdem derselbe bereits an mehreren Orten, zuletzt am Progymnasium in Harburg,unterrichtet hatte, beschloß er, seinem Lieblingswunsche zu folgen und sich demSprachstudium zu widmen. Er ging Ostern 1866 nach der Universität Göttingenund studierte daselbst 3 Jahre, bis Ostern 1869, besonders neuere Sprachen, Deutschund Naturgeschichte. Sodann war er ein halbes Jahr in England in einer Schulein der Nachbarschaft von London beschäftigt und besuchte darauf ein Semester dieUniversität zu Paris. Von hier aus ward er nach Hannover an diehöhereBürgerschule", die damals unter der Leitung des Direktors Callin stand, berufen.Michaelis 1874 ging er, nachdem er 2 Jahre vorher das Staatsexamen p. 1. ä.bestanden hatte, aus Veranlassung des Direktors Ostendorf, an die Realschule I. Ordn,in Düsseldorf; er blieb daselbst bis Michaelis 1877 und nahm dann eine Stelle inBraunschweig an, wo er noch jetzt an der zur Oberrealschule erweiterten städtischenRealschule als Oberlehrer thätig ist.

72. Dr. Ucujz, Josef, geboren 15. Juli 1847 zu Köln, bezog, mit dem Zeugnisseder Reife von dem Gymnasium an Marzellen zu Köln entlassen, Herbst 1866 dieAkademie zu Münster. Nachdem er daselbst im Juli 1879 vor der philosophischenFakultät promoviert hatte, legte er Januar 1871 das Examen p. t. ä. ab. VonOstern 1871 bis Ostern 1872 hielt er an dem Gymnasium an der Apostelkirchezu Köln das vorschriftsmäßige Probejahr ab und wurde dann Herbst 1872 nachBeendigung seines einjährig-freiwilligen Dienstjahres als kommissarischer Lehrerdem Königlichen Gymnasium zu Bonn überwiesen. Diese Stellung gab er Herbst1873 auf, um seine schon in Münster begonnenen Studien der modernen Sprachenmit mehr Muße fortzusetzen und zum Abschluß zu bringen. Nach Erreichung diesesZieles übernahm er Herbst 1874 eine ordentliche Lehrerstelle an der damaligenRealschule II. Ordn, zu Essen, von wo er Ostern 1875 in gleicher Eigenschaft andie Realschule I. Ordn, zu Düsseldorf übertrat. Herbst 1376 wurde er als Ober-lehrer an das Kaiser-Wilhelms-Gymnasium zu Montabaur berufen, welches er Herbst1833 verließ, um dem Rufe als Direktor des Realgymnasiums zu Aachen Folgezu leisten. Die feierliche Einführung in dieses Amt, welches er jetzt noch verwaltet,erfolgte am 14. November 1883. Außer der Doktor-Dissertation: «ZuasstionssIloratianas drammatioas, Münster, 1879, veröffentlichte er im Herbstprogramm 1877des Kaiser-Wilhelms-Gymnasiums zu Montabaur die Abhandlung:8nr ls Nisan-tllrops äs dloltörs, ^.nalz-ss et obssrvations eritiguos", und im Osterprogamm 1839des Realgymnasiums zu Aachen einen zugleich die Geschichte der Anstalt enthaltendenBericht über die Feier des fünfzigjährigen Jubiläums des Realgymnasiums undeine patriotische Schulrede.

73. Masbcrg, Jakob, geboren den 7. Januar 1849 zu Leutesdorf a. Rh., besuchtedas Progymnasium zu Andernach und die oberen Klassen des Gymnasiums zuKempen. Herbst 1868 erhielt er das Zeugnis der Reife und studierte zu Bonn,

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