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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
Entstehung
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63. >>r, Arriz, I. Peter H., katholischer Konfession, geboren 31. Oktober 1844zu Birgden (Kreis Geilenkirchen), ging, mit dem Zeugnis der Reife von demKöniglichen Gymnasium zu Münstereifel entlassen, Michaelis 1864 zur UniversitätBonn, um sich philosophischen und theologischen Studien zu widmen. Im folgendenJahre vertauschte er Bonn mit Münster, um zugleich seiner Dienstpflicht als Ein-jährig-Freiwilliger zu genügen. Hier wurden seine Studien durch den Krieg von1866, den er bei der Mainarmee mitmachte, unterbrochen. Michaelis 1867 kehrteer nach Bonn zurück und begab sich von dort im folgenden Jahre nach Loewen.ZuAOstern 166S wurde er als Hilfslehrer an die Höhere Bürgerschule zu Hof-geismar berufen und blieb in dieser Stellung, bis der französische Krieg ihnwieder unter die Fahnen rief. Aus dem Feldzuge von 1876/71 zurückgekehrt,begab er sich wieder nach Bonn und erlangte daselbst am 7. Dezember 1871 miteiner Abhandlung: Rsmarguss Arawinatisalss st IsxieoloAignes sur In langus cksOornsillö st eslls äs Rasins die philosophische Doktorwürde. Im April desfolgenden Jahres wurde ihm an der Höhern Bürgerschule zu Hofgeismar eineordentliche Lehrerstelle kommissarisch übertagen. Am 9. November desselben Jahresbestand er vor der Königlichen Wissenschaftlichen Prüfungskommission zu Bonn diePrüfung pro taeultats äossnäi, worauf seine definitive Anstellung an ebengenannterSchule erfolgte. Ostern 1873 wurde ihm eine ordentliche Lehrerstelle an der da-maligen /Realschule I. Ordn, zu Düsseldorf übertragen, die er bis Ostern 1879bekleidete, wo er als Konrektor an die Landwirtschaftsschule zu Eleve berufen wurde.

69. vr. Kingrn, Christian, geboren am 28. Februar 1842 zu M.-Gladbach, be-suchte das Progymnasium seiner Vaterstadt und das Gymnasium zu Neust und bestandhier das Abiturientenexamen 1859. Zum Zweck des Studiums der katholischenTheologie besuchte er die Universitäten Tübingen und Bonn. Nach bestandenemtheologischen Examen widmete er sich noch einige Jahre dein Studium der Juris-prudenz zu Heidelberg, Innsbruck und Löwen und promovierte in utrogus fürszu Heidelberg. Im Jahre 1865 zum Priester geweiht, begab er sich nach Rom,um eine Stelle als Kaplan an der deutschen Nationalkirche clslU ^.uiina zu über-nehmen und besonders an der Oon^rs^atio Ooneilii sich praktischen kirchenrecht-lichen Studien hinzugeben. Von Rom 1869 zurückgekehrt, wurde er als Kaplanan der Lambertuskirche in Düsseldorf angestellt. Im Jahre 1873 trat er alsordentlicher Lehrer und katholischer Religionslehrer an das Realgymnasium zuDüsseldorf und wurde 1837 zum Oberlehrer befördert. In demselben Jahreerhielt er einen Ruf als ordentlicher Professor des Kirchenrechts in der theologischenFakultät zu Freiburg, doch zog er es vor seine Thätigkeit an der ihm liebgewordenenAnstalt fortzusetzen. Während seines römischen Aufenthalts gab er nnt einsinFreunde heraus: Oausas sslsetas OonArsAntiouis Lionsilü psrsummaria prötnm"propositas und schrieb verschiedene kirchenrechtliche Abhandlungen im Archiv fürkatholisches Kirchenrecht.

76. Whndorf, Friedrich Wilhelm, geboren den 27. November 1849 zu Saar-louis, studierte nach der Entlassung vom Gymnasium zu Gütersloh vom Jahre1867 bis 1871 Theologie in Bonn, Berlin, Tübingen, wurde nach dem erstentheologischen Examen als zweiter Religionslehrer am Gymnasium zu Bonn kom-missarisch angestellt, legte im Jahre 1873 zu Bonn das Examen pro kae. äoe. ab