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Gewerbeschule zu Halberstadt und ist seit 1884 in letztgenannter Stadt Oberlehreran der aus der Königlichen Gewerbeschule hervorgegangenen städtischen Ober-Realschule.
6V. Professor Dr. Wrrschbergcr, Georg Friedrich, geboren am 12. Februar 1846zu Danzig, besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt und bestand Michaelis 1863 dieReifeprüfung. Er bezog dann zunächst die Universität Berlin; da er sich aber baldfür das Fach der neueren Sprachen entschied, so ging er Ostern 1364 nach Bonnund verblieb daselbst zwei Jahre lang. Ostern 1866 kehrte er nach Berlin zurückund genügte hier seiner Militärpflicht; Michaelis 1367 verließ er es wieder, umbehufs seiner praktischen Ausbildung im Französischen einen längeren Aufenthaltin Nancy und Paris zu nehmen. Um Michaelis 1863 bestand er in Berlin dieStaatsprüfung und erhielt zu Neujahr 1869 eine Stellung an der Realschule inGüstrow (Meckl.-Schw.). Von Ostern 1870 bis Ostern 1875 war er an derstädtischen Realschule in Düsseldorf angestellt; doch wurde seine Thätigkeit hier fastanderthalb Jahr durch den Feldzug in Frankreich und einen sich daran schließendenlängeren Urlaub unterbrochen, den er zu einem Aufenthalte in London benutzte.Bald darauf wurde ihm für eine Abhandlung über den blanll vorso an der philo-sophischen Fakultät zu Tübingen die Doktorwürde zuerkannt. Ostern 1875 folgteer einem Rufe an die Realschule — jetzt Realgymnasium — des Johauneumsnach Hamburg; und an dieser Anstalt ist er noch jetzt thätig. Anfangs 1887 wurdeer von Einem Hohen Senate zum Professor ernannt.
61. Drusjen, Johannes, geboren am 16. Juni 1841 zu Dierdorf, ging,mit dem Zeugnis der Reife von dem Gymnasium zu Gütersloh entlassen, Ostern 1364zur Universität Halle, um Theologie zu studieren. Er setzte dieses Studium zuTübingen, Bonn und Wittenberg (Predigerseminar) fort und wurde nach Absol-vierung der beiden theologischen Examina im Herbste 1870 als Religionslehrer andas Gymnasium und die Realschule zu Düsseldorf berufen. Seine definitive An-stellung erfolgte im Herbst 1871. — Er verblieb in dieser Stellung bis zum15. Mai 1373, um sodann einem Rufe als Pfarrer der evangelischen GemeindeHeinsberg zu folgen.
62. Dennd, Franz Hugo, geboren am 26. Oktober 1840 zu Lennep, besuchte,vom Gymnasium zu Münstereifel Herbst 1859 mit dem Zeugnisse der Reife ent-lassen, die Universität Bonn und später die Akademie zu Münster. Nachdem der-selbe hier am 6. Dezember 1866 das Examen x. k. ä. abgelegt hatte, absolvierteer das Probejahr an der damals unter der Leitung des Direktors Prof. Hilgersstehenden Realschule I. Ordn, zu Aachen. Ostern 1863 wurde er als kommissarischerLehrer an das Apostel-Gymnasium zu Köln und im Herbste desselben Jahres zurVertretung an das Progymnasium zu Linz berufen. Anfang Januar 1869 ginger wieder zur Realschule in Aachen über und im Herbste desselben Jahres zurhiesigen Realschule, wo er im Sonnner 1871 definitiv angestellt und am 21. März 1837zum Oberlehrer befördert wurde.
63. Sonnenschein, Carl, geboren am 28. Februar 1842 zu Neviges bei Elberfeld,absolvierte das Gymnasium zu Essen, studierte von 1661—64 zu Münster, Tübingenund Bonn, empfing 1865 zu Köln die Priesterweihe und wurde zunächst als Vikar