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56. vr. Hcgrrt, Anton, geboren 22. Oktober 1842 zu Saarlouis, besuchte dasGymnasium zu Wesel. Mit dem Zeugnis der Reife von dieser Anstalt entlassen,bezog er Herbst 1862 die Universität Berlin, Ostern 1863 die Universität Bonn,widmete sich hier historisch-philologischen Studien, wurde am 14. Mai 1866 zumDoktor der Philosophie promoviert, bestand am 17. November desselben Jahresdas Examen pro kaenltate cloesnäi, hielt das vorschriftsmäßige Probejahr anunserer Realschule von Anfang bis zu Ende 1867 ab, trat aber alsdann aus demSchulfache aus, um sich dem Archivdienste zu widmen. Derselbe ist gegenwärtigGeheimer Staatsarchivar und Nrchivrat ani Geheimen Staatsarchiv zu Berlin,am 18. Januar 1886 wurde ihm der rote Adlerorden 4. Klasse verliehen.
57. vr. Drucr, Eduard, geboren 23. April 1341 zu Hamm in Westfalen,studierte, mit dem Zeugnis der Reife von dem Gymnasiuni zu Dortmund Ostern1869 entlassen, in Bonn und später in Münster, ward im Dezember 1863 zumvr. pdU. promoviert und legte im Mai 1864 das Examen pro tue. äoo. ab.Das Probejahr absolvierte er am Königlichen Gymnasium zu Arnsberg; zu Ostern1365 ward er als Lehrer an die Rheinische Ritterakademie zu Bedburg berufen,von da zu Michaelis 1867 an die städtische Realschule I. Ordn, zu Düsseldorf.Ostern 1877 wurde er 2. Oberlehrer am städtischen Gymnasium zu Beuthen inOberschlesien, an welcher Anstalt er seit Herbst 1877 als erster Oberlehrer wirkt.Durch den Druck hat er veröffentlicht die Doktor- (oder Jnaugural-) Dissertation:vs ktssirndroto Nbasio eiusgus rslignüs (Münster 1863) und die Programm-Abhandlung: Die Staatsentwicklung Frankreichs unter den Capetingern (Düssel-dorf 1374).
58. Dr. Imisril, Karl, geboren 10. Februar 1844 zu Düsseldorf, besuchte dasGymnasium seiner Vaterstadt und studierte von 1863—67 an der Universität zuBonn, wo er im Sommer 1866 promovierte und im Sommer 1867 seine Staats-prüfung ablegte. Hiernach trat er als Probekandidat bei der Realschule in Düssel-dorf ein, wurde Herbst 1868 als ordentlicher Lehrer an die mit dem Gymnasiumverbundene Höhere Bürgerschule zu Wesel berufen und kehrts Herbst 1872 alsordentlicher Lehrer an die Realschule zu Düsseldorf zurück, wo er seitdem ununter-brochen gewirkt hat. Im April 1884 wurde er zum Oberlehrer befördert und imMai 1884 zum Mitglied der Königlichen Prüfungskommission für Einjährig-Frei-willige ernannt. Von seinen Schriften sind im Buchhandel erschienen: 1. Physi-kalische Aufgaben für die Prima höherer Lehranstalten, Freiburg, Herder 1833. —2. Methodischer Leitfaden der Physik und Chemie für höhere Töchterschulen u. s. w.Freiburg, Herder, 1887.
5S. Sagorski, Julius, geboren den 17. Juli 1845 zu Deutz, erhielt seine Vor-bildung auf deni Gymnasium zu Trier, besuchte von Herbst 1863 an die Universitätzu Bonn und legte, nachdem er im Mai 1867 zu Bonn die Prüfung zum Nachweisder Lehrbefähigung bestanden, am Progymnasium zu Höxter sein Probejahr ab.Vom Herbst 1868 bis Herbst 1869 war er wissenschaftlicher Hülfslehrer an derRealschule zu Düsseldorf. Später bekleidete er ordentliche Lehrerstellen an derhöheren Bürgerschule zu Mülheim a. Rh., an der Vorschule der reorganisiertenKöniglichen Gewerbeschule zu Elberfeld und an der reorganisierten Königlichen