W
promovierte —, worauf er als Lehrer an die höhere Gewerbeschule in Barmenberufen wurde. An dieser Schule wirkte er fünf Jahre lang, nach welcher Zeit ernach Breslau übersiedelte, um dort als Rektor die Leitung der katholischen höherenBürgerschule zu übernehmen. In dieser Stellung befindet er sich noch jetzt.
53. Dr. Aothrrt, Eduard, geboren zu Lingen den 25. Juli 1339. Nachdem erdas Gymnasium in Aurich durchgemacht hatte, ging er mit dem Zeugnis der Reifezur Universität Göttingen, um die alten Sprachen, Deutsch und Geschichte zustudieren. Er war daselbst Mitglied des philologischen und später des pädagogischenSeminars, sowie der deutschen Societät. Auf Grund seines Staatsexamens, dasin Preußen anerkannt wurde, ging er Ostern 1862 an das Gymnasium in Cleve,von wo er Herbst 1866 als 4. Oberlehrer an die hiesige Realschule berufen wurde.Es erschienen von ihm im Druck Aufsätze in philologischen und andern Zeitschriften undProgrammabhandlungen: Zu den Rittern des Aristophanes, Cleve, 1866, und ÜberSchillers Wallenstein, Düsseldorf, 1376. Außerdem' Pomologische Aufsätze geschicht-lichen, sprachlichen und praktischen Inhaltes. Düsseldorf, 1887. Auch ist er derVerfasser der vorliegenden Geschichte des Düsseldorfer Realgymnasium's.
54. Wrhoff, Hugo, geboren zu Emmerich am 13. Januar 1840, absolvierte bisHerbst 1857 das Gymnasium seiner Vaterstadt und studierte dann 3V- Jahre zuBonn Mathematik und Naturwissenschaften. Am 9. November 1861 legte er dasehbstdas Examen p. k. ä. ab und trat am 1. Januar 1862 am Gymnasium zu Trierals Probekandidat ein; im Juni desselben Jahres wurde ihm an der dortigenRealschule I. O. die kommissarische Verwaltung einer Lehrerstelle übertragen. Nach-dem er dann im Herbste 1865 behufs Erfüllung seiner Militärpflicht auf ein Jahrbeurlaubt worden, erfolgte in« Winter 1866/67 seine definitive Anstellung an dergenannten Schule. Am 1. Oktober 1867 wurde er als ordentlicher Lehrer an dieRealschule zu Düsseldorf berufen und unter dem 3t). September 1872 zum Ober-lehrer befördert. Am 1. April 1878 übernahm er das Rektorat der zu Michaelis1872 gegründeten und bis dahin der Direktion der Realschule unterstellten hiesigenhöheren Bürgerschule.
55. Professor vr. Hütscher, Otto, geboren am 2. Juli 1842 zu Trier, besuchtedie Gymnasien zu Trier und Coblenz und studierte von 1362—1865 an der Uni-versität zu Bonn. Nachdem er daselbst promoviert hatte, ging er zu seiner weiterenAusbildung nach Paris und London und legte im Juli 1866 sein Staatsexamenab. Im Herbste 1866 trat er sein Probejahr an dem Realgymnasium zu Düssel-dorf an, wurde im folgenden Jahre an derselben Anstalt definitiv angestellt undim Jahre 1375 daselbst zum Oberlehrer befördert. Zu Ostern 1382 übernahm erdas Rektorat der städtischen höheren Bürgerschule zu Bonn, welche seit dem Jahre1885 in der Umwandlung zu einem Realprogymnasium begriffen ist. Ostern 1887wurde ihm das Prädikat Professor verliehen. — Er veröffentlichte u. a. durch denDruck: Os Irmini clei natnra Kerinknorningns nonnnis orchins. -— Leben undSchriften Fr. Spees von Langenfeld. — Robertson, lim Ltstorz- ok tdo Rechn c>ktbs Rmpsror ltüartss V. — Oiotlonar/ ok Rn^Iisd, Rreneli anck dsrinanIdioms (im Verein mit Professor de Sainte-Claire und Professor Pasguet heraus-gegeben).